Wachtendonk: Neue Standorte für den Bürgerwald

Wachtendonk: Neue Standorte für den Bürgerwald

Wenn der Wachtendonker Gemeinderat heute Abend über den Haushalt diskutiert, ist vermutlich auch der Wanderweg am Wankumer Dorfbach ein Thema.

Hier hat Bürgermeister Udo Rosenkranz die Hoffnung noch nicht aufgegeben, die Trasse vom Ortsrand bis zum Schlötelsweg zu ziehen. Eine neue Variante habe er dem Grundstückseigentümer vorgestellt, berichtete Rosenkranz. Wie berichtet, hatte der Landbesitzer seine anfängliche Zusage für den Verkauf zurückgezogen und damit den von der Verwaltung geplanten Bau des Wanderwegs samt Bürgerwald gestoppt.

Bürgerwald

Für die 2500 Bäume des Bürgerwalds, deren Finanzierung die Wachtendonker Bruderschaften durch den Verkauf von 2500 Waldwertpapieren gesichert haben, hat sich die Gemeindeverwaltung auf die Suche nach Alternativflächen gemacht. Aussichtsreich ist laut Rosenkranz ein Areal am Pellmannssteg/Ecke Schlick. Es sei groß genug für die 2500 Bäume, auch die Untere Landschaftsbehörde habe ihren Segen gegeben. Mit der Stiftung Deutscher Wald, die als Koordinator der Pflanzaktion auftritt, muss die Gemeinde noch einige Fragen klären, unter anderem wegen der Baumarten.

  • Wachtendonk : Bürgerwald: "Ziemlich überrascht"

Eine weitere denkbare Pflanzfläche gibt es laut Bürgermeister Rosenkranz in Wankum südlich des Sportplatzes. Da sei früher eine Deponie gewesen, was die Überprüfung wegen Altlasten erfordere. Wahrscheinlich sei dort auch nicht genug Platz für alle 2500 Bäume.

Aus dem Rennen ist dagegen eine ebenfalls ins Auge gefasste Fläche am Tömpbroichweg. Dort hatte die Untere Landschaftsbehörde nach Darstellung von Rosenkranz Bedenken wegen zu großer Verschattung für eine daneben liegende Wiese.

(RP)