CDU hat ein Konzept entwickelt Einbahnstraße für Aldekerk

Aldekerk · Angesichts der engen zugeparkten Gassen hatte die BVK schon im Sommer eine neue Verkehrsregelung gefordert. Die CDU sieht das auch so – und hat dafür schon ein Konzept erarbeitet.

 In Aldekerk ist es wie auf der Wachtendonker Straße sehr eng.

In Aldekerk ist es wie auf der Wachtendonker Straße sehr eng.

Foto: Norbert Kouker/Kouker

Viele Straßen im Aldekerker Ortskern sind historisch bedingt sehr eng. Zudem sind diese Bereiche stark befahren. Wer dort besonders als Ortsfremder unterwegs ist, braucht oft gute Nerven, um sein Auto sicher durch die Gassen zu manövrieren. Eine Lösung dieses Problems könnte ein Einbahnstraßenkonzept sein. Nachdem die BVK das vorgeschlagen hatte, griff die CDU die Idee jetzt auf und machte der Verwaltung die Arbeit leicht. Die Christdemokraten entwickelten gleich ein eigenes Konzept für die neue Verkehrsführung.

Im September hatte die BVK-Fraktion vorgeschlagen, dort eine Einbahnstraßenregelung einzuführen. Insbesondere Teilbereiche der Hochstraße, Gartenstraße und Wachtendonker Straße, aber auch Bereiche am Bahnhof und in der Bruchstraße seien sehr eng. Anwohner hätten von Problemen mit Bussen oder Lkw wie Müllfahrzeugen berichtet. „Oftmals müssen die Müllwagen oder ähnliche große Fahrzeuge zurücksetzen, weil ihnen ein anderes Fahrzeug entgegenkommt“, berichtete BVK-Fraktionsmitglied Andreas Vallen, selbst Anwohner der Wachtendonker Straße. „In vielen Gesprächen wurde deutlich, dass den Anwohnern der Verkehr zu viel ist“, bestätigt auch CDU-Ratsmitglied Norbert Kouker, der selbst im Ortskern wohnt. „Zudem nutzen viele Autofahrer zu Stoßzeiten die Aldekerker Hochstraße als ,Umgehung der Umgehung‘. Sie fahren nicht über die B 9, sondern durch den Ortskern.“

Im entsprechenden Antrag schlägt die CDU der Verwaltung gleich fünf neue Einbahnstraßen-Bereiche vor: Hochstraße von der Rheurdter Straße bis zur Wachtendonker Straße in Richtung Geldern und von der Rheinstraße bis zur Klosterstraße/ Moerser Straße in Richtung Krefeld. Dazu kommen sollen noch Gartenstraße, Rheinstraße und Wachtendonker Straße als Einbahnstraßen. Für Radfahrer soll dagegen jeweils „freie Fahrt“ gelten.

„Eine Verkehrszählung hat 2018 mehr als 12.000 Fahrzeuge auf der Hochstraße erfasst – in sechs Tagen! Wenn aufgrund der geänderten Verkehrsführung viele Fahrzeuge, die die Hochstraße als Umgehung der B 9 nutzen, wegfielen, ist schon einmal viel erreicht“, so Kouker. Die Verwaltung soll nun die Möglichkeiten der Realisierung des vorgelegten Konzepts prüfen und die Anwohner informieren. Der Einbahnstraßen-Antrag ist auf der Homepage der CDU Kerken einsehbar.

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