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Nach zweieinhalb Jahren Zwischenbilanz der Leader-Region.

Zwischenbilanz der Leader-Region : Lei.La — 14 Projekte für die Region

Mit europäischen Fördergeldern wird die Stärkung des ländlichen Raums ermöglicht. 2,1 Millionen Euro sinf verplant.

Vor zweieinhalb Jahren ist das Regionalmanagement für die Leader-Region „Leistende Landschaft“ (Lei.La) eingerichtet worden. Geldern, Kevelaer, Straelen und Nettetal haben sich darin zusammengeschlossen, um mit europäischen Fördergeldern Projekte zur Stärkung des ländlichen Raums an den Start zu bringen. Die Zwischenbilanz: Bisher wurden für die Region 14 Projekte mit einem Volumen von 2,1 Millionen Euro entwickelt.

Drei Projekte mit einem Gesamtvolumen von 93.385 Euro sind abgeschlossen. Acht Projekte laufen mit einem Volumen von mehr als 1,3 Millionen Euro. Drei weitere Projekte mit einem Volumen von insgesamt 700.000 Euro sind in Vorbereitung. Dabei handelt es sich zum einen um das Informations- und Begegnungszentrum „Alte Lüllinger Schule“. Projetktträger ist der Natur und Heimatverein Lüllingen. Das zweite Projekt trägt der Bäderverein Waldfreibad Geldern. Es läuft unter dem Kürzel ENNIE, das steht für Entdeckung Niederrhein, Erspüren – Entdecken – Erfahren. Projekt Nummer drei ist der Skatepark Kevelaer, getragen von der Wallfahrtsstadt Kevelaer.

Außerdem gibt es vier Projektideen mit einem Volumen von insgesamt 800.000 Euro. Hierzu gehört das Kultur- und Vereinsnetzwerk Pont, mit dem Vereine und Organisationen durch die Bereitstellung von Equipment bei der Ausrichtung von Veranstaltungen unterstützt werden sollen. An Haus Ingenray in Geldern ist die Anlage einer Streuobstwiese mit Umweltbildungsaspekten geplant. Bei „Hier bist du richtig“ in Nettetal sollen Schüler bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz und Unternehmen bei der Bewerberauswahl unterstützt werden.

„Für weitere Projekte sind noch Budgets vorhanden“, wirbt Regionalmanagerin Ute Neu um Vorschläge. Förderfähig seien Ideen, die regionale Bedeutung haben, oder Ideen, welche die Vernetzung und das Engagement unterschiedlicher Akteure fördern und zur Entwicklungsstrategie von „Leistende Landschaft“ passen. Die Förderung kann bis zu 65 Prozent betragen.

Schwerpunkte der regionalen Entwicklungsstrategie sind die Marken- und Profilbildung als Agrobusiness-Region, die Qualifizierung und Fachkräftesicherung, neue Lösungsansätze in der Energieversorgung und zum Erhalt der Artenvielfalt, Projekte für das Zusammenleben und die ländliche Infrastruktur in den Dörfern sowie der Touristikwert der Region. Für ein Projekt muss ein Träger da sein und es muss in den vier beteiligten Kommunen umgesetzt werden. Vor der Förderung darf die Umsetzung nicht beginnen.

Über diese und andere Anforderungen informiert die Internetseite www.leader-leila.de. Für eine Beratung stehen Ute Neu, Telefon 02831 1348270, E-Mail ute.neu@leader-leila.de, und Ariane Grawe, Telefon 02831 1348271, E-Mail ariane.grawe@leader-leila.de, zur Verfügung.