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Nach einer Ortsbegehung hat die Gemeinde Sträucher gestutzt.

Bürgermonitor : Bahnübergang in Aldekerk wieder besser einsehbar

RP-Leser Hermann Lemmen hat sich an die Redaktion Geldern gewandt, weil ihm die Situation an einem Bahnübergang in Aldekerk zu unsicher ist. Mittlerweile ist die Gemeindeverwaltung tätig geworden.

(seka) Für Anwohner Hermann Lemmen ist der Bahnübergang auf der Bruchstraße – in unmittelbarer Nähe zum Aldekerker Bahnhof – eine potenzielle Gefahrenstelle für Autofahrer. Aufgrund der Kurve und des Gebüschs könne man die Signalglocke des kleinen Bahnübergangs nicht hören und die Gefahrenstelle auch nicht ausreichend einsehen. Deshalb kontaktierte der gebürtige Aldekerker Bürgermeister Dirk Möcking und unsere Redaktion (wir berichteten).

Nun hat sich Dirk Möcking selbst ein Bild von der Stelle gemacht. „Wir haben die Überhänge der Sträucher zurückgeschnitten, sodass der Bahnübergang wieder besser einsehbar ist“, erklärt er. Mehr Handlungsbedarf sehe die Gemeinde zum jetzigen Zeitpunkt aber nicht. Zum einen müssten Autofahrer aufgrund der 90-Grad-Kurve und des Hinweisschildes eh mit gedrosselter Geschwindigkeit an den Bahnübergang heranfahren, zum anderen sei eine Rodung der Sträucher – wie es Anwohner Lemmen angeregt hatte – aktuell gar nicht möglich. „Wir haben bei der Begehung ein Vogelnest gefunden. Da wir uns in der Vogelschutzzeit befinden, verbietet es sich, dort aktiv zu werden. Außer es bestünde Gefahr in Verzug, das sehen wir dort aber nicht gegeben“, erklärt der Bürgermeister.

Darüber hinaus würde die Bepflanzung der Deutschen Bahn gehören. „Wir haben die Bahn kontaktiert und werden die Stelle natürlich weiterhin beobachten. Bislang ist dort zum Glück noch nie etwas passiert“, sagt Möcking.