Issum: Mit dem Oldtimer zur Kamelfarm

Issum : Mit dem Oldtimer zur Kamelfarm

Die beliebte Rallye stand gestern unter dem Motto: "Safari - große Tiere, kleine Tiere". Die Interessengemeinschaft Sevelener Gewerbetreibender hatte auf dem Marktplatz ein buntes Rahmenprogramm auf die Beine gestellt.

Während die Hexen sich überwiegend per Besen fortbewegen, waren am Sonntag im Hexenland schon viel schönere Fortbewegungsmittel zu bestaunen. Die beliebte Oldtimer Rallye fand zum 12. Mal in Sevelen statt. Die Rallye stand in diesem Jahr unter dem Motto: "Safari - große Tiere, kleine Tiere". Die Teilnehmer wurden per "Chinesischer Routenplanung", also nur mit Hilfe von Richtungspfeilen, auf eine gut 90 Kilometer lange Route geführt.

Da wo der Niederrhein nicht nur besonders schön ist, sondern auch besondere Tiere wohnen. In Issum war der erste Halt an der Kamelfarm. Diese Wüstenschiffe sind hier am Niederrhein zwar nicht heimisch, fühlen sich aber trotzdem sehr wohl hier. Nach trocken und Wüste, wurde es dann in Moers feucht und glitschig. Dort gibt es nämlich die Grafschafter Schneckenzucht.

Wer keinen Oldtimer hat und auch nicht an der Rallye teilnehmen kann, der hatte auch so genug zu staunen und mitzumachen. Die Interessengemeinschaft Sevelener Gewerbetreibender hat ein buntes Rahmenprogramm auf die Beine gestellt. Der Marktplatz wurde dazu in eine Oase für die Besucher jeden Alters verwandelt. Für die kleinen Gäste gab es eine Hüpfburg, Kistenklettern und Schminken. Sogar ein richtiges Auto durfte da von den Kindern angemalt werden. Wer es etwas lauter mag, konnte sich an den "Model Race Cars" erfreuen. Das sind ferngesteuerte Autos, die ihrem großen Originalen nach empfunden sind. Bei den schon sommerlichen Temperaturen durfte es an gekühlten Getränken, Eis und Kuchen natürlich nicht fehlen. Der Förderverein des Kindergarten St. Antonius hatte da ordentlich aufgetafelt. Eine große Auswahl an Kuchen lockten die zahlreichen Besucher, die gegen Mittag zum Marktplatz kamen. Eine Pommes mit Currywurst war dann auch zu haben. Als ab 12.30 Uhr die ersten Oldtimer von ihrer ersten Rallye-Etappe zurückkehrten, fuhren sie leider nicht auf dem Marktplatz ein, sondern verwandelten kurzer Hand die Dorfstraße in eine Automeile, die aus einer anderen Zeit zu stammen schien. Es reihten sich Mercedes neben Käfer und Bugatti oder Porsche. Die Atmosphäre auf dem Platz war sehr gut und auch die "Rennfahrer" kamen gut gelaunt zurück. Es wurde gefachsimpelt und über die Aufgaben nachgedacht. Auf dem Platz war man bei den "Oldtimer Freunden Kamp-Lintfort" in bester Gesellschaft, wenn es darum ging, Spaß und Fachwissen auszutauschen. Bei Kaffee und Kuchen war man ganz schnell drin in der Gemeinschaft von Oldtimer-Freunden.

(sina)