Wachtendonk: Mehr Platz für Billard

Wachtendonk : Mehr Platz für Billard

Das Jugend- und Freizeitheim in Wankum soll erweitert werden. Dafür möchte die Gemeinde Wachtendonk Zuschüsse vom Kreis Kleve haben.

Die Zeit drängt, wenn die Gemeinde Wachtendonk noch Geld vom Kreis haben möchte. Bis zum 30. Juni muss der Zuschussantrag für die Erweiterung des Jugend- und Freizeitheims Wankum gestellt sein. 30 Prozent, so die Mitteilung des Kreisjugendamtes, können aus der Kreisstadt in dieses Projekt fließen. Der Gemeinderat nahm die Planung für das Projekt gestern zustimmend zur Kenntnis und beauftragte die Verwaltung, den Antrag auf den Weg zu bringen.

Der Standort des Hauses direkt an der Grundschule ist aus Sicht der Jugendheimleiterin Birgit Thyssen ideal. Nur zu eng ist es geworden. Der erste Entwurf für die Erweiterung stieß bei der Grundschulleitung nicht auf Gegenliebe, weil der Schulgarten zu sehr verkleinert worden wäre, wie sich Bauamtsleiter Arne Schneiders erinnert. Mit dem aktuellen, deutlich abgespeckten Vorschlag können sowohl Schule als auch Jugendheim leben.

43 Quadratmeter

Der jetzige Mehrzweckraum soll von der Küche abgetrennt und durch einen Anbau auf eine Fläche von gut 43 Quadratmetern vergrößert werden. Dafür fällt die überdachte Terrasse zum Garten hin weg. Seitliche Anbauten sind nach Angaben von Schneiders sowohl am Mehrzweckraum als auch am Billardraum wegen der nahen Grundstücksgrenze unwirtschaftlich und damit nicht empfehlenswert.

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Mit dem größeren Platzangebot würden im Jugendheim voraussichtlich auch die Möbel umgeräumt. Der jetzige Billardraum könnte laut Schneiders zum Werken oder zum „Chillen“ dienen. Der Billardtisch würde dann in den dann größeren Mehrzweckraum gestellt. Die Kosten für den Anbau belaufen sich nach Schätzung des beauftragten Architekturbüros auf rund 40 000 Euro brutto inklusive der Nebenkosten. Über diese Summe müsste während der Haushaltsberatungen entschieden werden. Der Bau könnte laut Schneiders dann 2009 erfolgen.

Schallschutzwand nötig

Auf vermutlich den Spätsommer oder den Frühherbst 2008 verschoben wird der Baubeginn für das neue Altenheim an der Wankumer Straße in Wachtendonk. Der Grund: Das Lärmgutachten war während der Offenlage des Bebauungsplanes bemängelt worden und musste überarbeitet werden. Schneiders: „Es ist eine Schallschutzwand zur Waschhalle der Tankstelle nötig.“ Der Bebauungsplan wird jetzt erneut offengelegt.

(RP)
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