Schultz Blumenhandel und Logistik aus Straelen: Logistik und Service für den Blumenhandel

Schultz Blumenhandel und Logistik aus Straelen : Logistik und Service für den Blumenhandel

Das Unternehmen von Jürgen Schultz aus Herongen ist jetzt Mitglied bei Agrobusiness Niederrhein.

Jürgen Schultz kennt die Versteigerungsuhr für Blumen und Pflanzen seit 25 Jahren. Früher hat er selber noch mit Blumen und Pflanzen gehandelt, heute bietet er die Kommissionierung – also Zusammenstellung der Ware – und Logistik an. Zusammen mit seiner Frau Birgit Schultz leitet er das Unternehmen, das bei der Versteigerung in Herongen seinen Sitz hat.

Schultz ist jetzt Mitglied bei Agrobusiness Niederrhein und zusammen mit seiner Frau nimmt er die Angebote wahr, um sich mit anderen Unternehmer aus der Wertschöpfungskette Agrobusiness stärker zu vernetzten. „Wir waren bereits beim Unternehmerfrühstück #greenmeet dabei und der intensive Austausch unter den Teilnehmern hat uns sehr gefallen“, sagt Birgit Schultz.

Jürgen Schultz ist überzeugt, dass die Zukunft des Pflanzenhandels immer mehr im digitalen Einkauf liegt. „Heute kaufen die Gartencenter ihre Pflanzen im sogenannten Fernverkauf, über das Internet ein“, so Schultz. Viele würden sich so den Weg an die Versteigerungsuhr sparen. Damit die Pflanzen jedoch nach dem Kauf bei der Versteigerung korrekt verladen werden, brauche es Kräfte vor Ort. „Hier kommen wir ins Spiel. Wir bieten den Rundumservice mit hohem Qualitätsanspruch.“

Die Gärtner bringen ihre Pflanzen nach Herongen. Hat der Fachhandel, zu dem etwa  Gartencenter gehören, die Pflanzen über den Fernverkauf an der Versteigerung erworben gehen sie bei Schultz in die Kommissionierung. In den Hallen von Schultz werden die Pflanzen etikettiert und noch am selben Tag mit den 15 Lkw an den Fachhandel ausgeliefert.

Dabei wird auch Ware von Gärtnern und dem Handel mitgenommen, die nicht durch Schultz kommissioniert wurden, denn so wird der Wagen immer voll. „Es kann sogar passieren, dass wir das selbe Gartencenter zwei Mal am Tag anfahren. So ist es uns möglich, auch sehr kleine Einheiten effizient auszuliefern“, sagt Schultz, „und am Abend sind unsere Hallen ganz sicher wieder leer“, fügt er hinzu.

Die Pflanzen werden auf wiederverwertbare Karren transportiert, die im Jargon des Pflanzenhandels als CC-Container bezeichnet werden. Schultz weiß, dass da Geld für die Gärtner und Händler dahintersteckt. „Deshalb ist absolute Sorgfalt angesagt, wenn es um Container geht“, fügt er hinzu.

Jürgen Schultz sieht Chancen für das Unternehmen, weiter zu expandieren. „Das größte Problem dabei ist, geeignetes Personal zu finden“, sagt Birgit Schultz. „Wir werden jetzt auch ausbilden, weil wir die Leute einfach brauchen.“

Heute sei es auch schwierig, Fahrer zu bekommen. „Dabei sind wir nur fünf Tage die Woche und im Nahverkehr unterwegs und die Fahrer können jeden Abend wieder nach Hause.“ Bevor die Fahrer alleine Dienst machen, werden sie intensiv geschult, denn das Produkt Pflanze muss die beste Behandlung erfahren, um so Qualität zu gewährleisten.

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