Lars Kamphausen aus Aldekerk tritt bei The Voice an

Aldekerk: Aldekerker stellt sich der Voice-Jury

Lars Kamphausen singt am Sonntag bei den „Blind Auditions“ der Casting-Show. Mit dem Song „Traum“ will er die Coaches davon überzeugen, ihn in ihr Team aufzunehmen. Ob er Erfolg hat, ist auf SAT 1 zu sehen.

Für das Casting suchte er sich einen nicht ganz so bekannten Song aus. Lars Kamphausen sang „Fight to forgive“ von Mike Dignam, begleitete sich dazu selbst auf der Gitarre und überzeugte das Voice-Auswahlteam. Der 19-Jährige aus Alderker bekam sein Ticket für die „Blind Auditions“ bei der Castingshow „Voice of Germany“. Hier stellte er sich mit „Traum“ von „Cro“ dem Urteil der Coaches. Für „The Voice“ hatte Lars das Stück komplett umgekrempelt, das Tempo rausgenommen und eine Akustikballade aus dem Hip-Hop-Song gemacht. „Die Band hat dazu noch ein tolles Arrangement geschrieben, es war einfach klasse, hörte sich geil an“, erzählt der junge Musiker.

Ob es am Ende gereicht hat und sich tatsächlich ein Coach umgedreht hat, das ist noch geheim. Noch darf Lars Kamphausen nicht verraten, ob er nach der Sendung weiter im Rennen ist. Aber Geheimhaltung scheint ihm ohnehin zu liegen. Denn er hatte keinem davon erzählt, dass er bei der Casting-Show mitmacht. „Ich hatte schon länger darüber nachgedacht, bei ,The Voice’ anzutreten. Als ich das Fachabi in der Tasche hatte, habe ich gedacht: Das ist der richtige Zeitpunkt“, erzählt er. Also meldete er sich an, aber ohne jemandem davon zu erzählen. Inzwischen hat es sich natürlich herumgesprochen, dass der 19-Jährige in der prominenten Show zu sehen ist. Am Sonntag wird sein Auftritt bei den „Blind Auditions“ zu sehen sein. Von den Coaches ist er auf jeden Fall schon mal angetan, einen Wunschkandidaten hat er nicht. „Aber viele sagen, dass ich vom Musikstil am ehesten zu Mark Forster passen würde.“

Musik ist die große Leidenschaft von Lars. In der dritten Klasse mit acht Jahren bekam er seine erste Gitarre. Mit einer Schulfreundin macht er Musik, hat schon ein paar kleinere Auftritte gehabt. Er sieht sich selbst im Singer-/Songwriter-Bereich und steht auf Indie-Pop.

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An eine Karriere im Musikbusiness denkt er noch nicht so richtig. Er studiert Soziale Arbeit in Düsseldorf und ist in diesem Bereich schon länger aktiv. Er engagiert sich im Freizeittreff Blue Point der Lebenshilfe. „Ich finde es wichtig, dass ich damit den Praxisbezug habe“, sagt er. Zum Gesang kam er nur zufällig durch einen Tipp seiner Gitarrenlehrerin. „Ich konnte keine Noten lesen, und meine Lehrerin hat mir geraten, mir über leisen Gesang die Töne zu merken. Also eigentlich singe ich nur, weil ich Gitarre lernen will.“

In seiner Freizeit besucht Lars möglichst häufig Musikfestivals. „Am liebsten würde ich mal zu Rock am Ring und zum Hurricane. Und mein großer Traum ist es natürlich, mal Headliner eines Festivals zu sein.“ Vorstellen könnte er sich erst einmal, bei Courage in Moyland aufzutreten. „Das wäre ein cooles Ding“, sagt er.

Wie er abgeschnitten hat, ist am Sonntag, 11. November, ab 20.15 Uhr auf SAT 1 zu sehen.

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