Ausstellung in Issum : Kreative Köpfe in Issums His-Törchen

Eine Vielfalt an Werken und Techniken stellen 15 Künstler in Issums Museum aus. Die Eröffnung der Ausstellung mit dem Titel „Einblick“ ist am Sonntag, 12. August, um 11 Uhr. Die Arbeiten sind bis November zu sehen.

(RP) Kreative Köpfe aus Issum, Sevelen und Oermten geben wieder Einblick in ihre Werke. Nach den erfolgreichen Ausstellungen Issumer Künstler in den vergangenen Jahren ist es für 15 Kreative Zeit, auch die neuesten Arbeiten dem Publikum im Issumer His-Törchen zu präsentieren. Die breite Palette der Kunstwerke geht von Malerei, Keramik und Fotografie über Bildhauerei und Skulpturen bis hin zu Objekten aus Beton und Glaskunst. Die verschiedenen Materialien und die unterschiedlichen Techniken zeigen die vielen Facetten der Kunst. Die Ausstellung wird am Sonntag, 12. August, um 11 Uhr eröffnet und ist bis zum 18. November im Issumer His-Törchen zu sehen.

Künstler und Werke sind alle sehr unterschiedlich. Sylvia Briese ist fasziniert von dem vielseitigen Werkstoff Beton, dem Herstellen und Arrangieren von Wohn- und Terrassendekoration. Hubert Andreas Engels experimentiert mit verschiedenen Materialien. Hauptsächlich beschäftigt sich seine Malerei mit großformatigen Figuren und Farbräumen. In vielen lasierenden Farbschichten gestaltet, erhalten seine Gemälde die typische, immense Leuchtkraft und Tiefe.

Für Welly Gossen spielt die kreative Arbeit mit Textilien eine wichtige Rolle. Daraus hat sich nach und nach ein paralleles Beschäftigungsfeld – die Malerei – entwickelt, bei der sie ihrer farblichen Kreativität einen noch größeren Gestaltungsfreiraum geben kann. Nach anfänglichen Projekten mit Ölfarben, übergehend zur Aquarellmalerei, ist sie letztendlich bei der Acrylmalerei ausgekommen.

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Für Barbara Haesters ist Malen die Möglichkeit, ihre Gedanken und Emotionen auf die Leinwand zu bringen. Hauptsächlich malt sie mit Acryl und Leidenschaft. Sie möchte den Betrachter auf eine Traumreise mitnehmen, wo jeder seinen Gedanken freien Lauf lassen kann. Als Enkelin des bekannten Niederrheinmalers Johann Keuten wurde Dorothee Hartmann die Liebe zur Kreativität und zur Kunst in die Wiege gelegt. In den vergangenen 20 Jahren kam sie dann zur Töpferei und fertigt Schalen und Teller, aber auch Figürliches.

Betriebsschlosser Erich Hennighausen lernte in der kunstgewerblichen Werkstatt der Luftwaffenschule in Kaufbeuren das Handwerk der Kupferprägearbeiten. 1999 kam er zur Aquarellmalerei. Neben verschiedenen Lehrgängen im Bereich der Malerei absolvierte er 2007 seinen ersten Steinbildhauerkursus bei Peter Stahns in Xanten, weitere Kurse schlossen sich an, unter anderem bei Monika Bänsch in Geldern. Malerei ist die Obsession von Ilse Klein, die eine private Malschule betreibt. Schwerpunktmäßig malt sie großformatig in Acryl- und Mischtechnik.

Die gebürtige Bottroperin Hildegard Kraft lebt seit 2002 in der Gemeinde Issum und malt seit 1999. Nach sechs Jahren Aquarellmalerei ist sie durch Anregung von Ilse Klein zur Acrylmalerei gekommen. Für Regine Leurs ist die Malerei ein Hobby, das sie schon ihr Leben lang begleitet. Momentan sind es eher abstrakte Bilder, die sie auch dreidimensional auf Kugeln überträgt.

Hans Opgenoorth entdeckte die Freude am Malen und die Lust, mit kräftigen Farben und unterschiedlichen Techniken „seine“ Bilder zu gestalten, vor einigen Jahren und lässt andere bei der Ausstellung daran teilhaben. Schon seit frühester Kindheit bestimmt die Begeisterung für Kunst und Musik das Leben von Sandra Posten. Dabei stellt die Bildhauerei den Schwerpunkt ihrer praktischen Arbeit dar. Zudem ist sie als Kunstlehrerin tätig.

Kurt Pütz wurde vor über 30 Jahren durch die Sendung „Hobbythek“ neugierig darauf, was man mit farbigen Gläsern gestalten kann. Angefangen vom Teelicht, gestaltet er auch kleine und große Lampen mit bis zu 1360 Glasstückchen und mehr. Jedes Werk ist ein Unikat.

Für Sabine Vitten ist der Fotoapparat ihr Kunstwerkzeug. Sie fotografiert die Landschaft und die Natur, so wie sie sie wahrnimmt. Lediglich die Lochbildfunktion benutzt sie für Motive, um Dinge, die dem Verfall preisgegeben sind, zu fokussieren. Weil sie für ihre Goldschmiede, in der auch ihre Kunstwerke ausgestellt sind, neue Dekorationsobjekte brauchte, kam sie zur Malerei. Jetzt nutzt sie neben Öl- mittlerweile auch Acrylfarben und Strukturpaste.

Jutta Voortmann arbeitet vielseitig mit Glas, Keramik und Floristik. Doch das Malen mit Aquarell und Acryl begeistert sie bis heute. Inzwischen hat sie ein eigenes Atelier mit kleiner Galerie in Geldern, wo sie ihre Kenntnisse und Begeisterung für die Malerei auch gerne an Interessierte weitergibt. Erika Windgassen ist durch ihre Nachbarin zur Malerei gekommen. Ihre Bilder sind zum Teil realistisch, aber auch abstrakt.

Der Eintritt ist frei.

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