Konzert im Gasoline Blues Club Geldern mit Band aus Dänemark.

Blues-Reihe : Sirenenklänge von den „Mojo Makers“

Alte Bekannte präsentiert der Culturkreis Gelderland im März: die „Mojo Makers“. Die Formation aus Dänemark stellt bei ihrer Visite im Gelderner Gasoline Blues Club Material aus ihrem neuen Album „Songs of the Sirens“ vor.

Mit neuen Klängen und einem neuen Künstler startete der Culturkreis Gelderland ins neue Jahr. Big Daddy Wilson und seine drei Begleitmusiker gaben im Gasoline Blues Club eine ausgesprochen coole Visitenkarte ab. Mit dem nächsten Konzert ermöglicht der Verein den Blues-Fans aus Geldern und Umgebung das Wiedersehen mit alten Bekannten.

Die „Mojo Makers“ kommen wieder in die Herzogstadt. Zweimal bereits gastierte die Band aus Dänemark im Muddy Waters Saal, der dem Culturkreis einst als Spielstätte diente. Jetzt will die Formation im Gasoline Blues Club an der Dieselstraße neue Fans im Gelderland gewinnen. Und zwar mit Material von ihrem neuen Album namens „Songs of the sirens“.

 Mit ihren ersten beiden Alben haben die „Mojo Makers“ bereits eine deutliche Spur auf der musikalischen Landkarte hinterlassen. Beide Tonträger wurden für den Danish Music Award nominiert. Zudem wurde die Band von der British Blues Organisation für das beste Blues-Album des Jahres ausgezeichnet. Im Vereinigten Königreich gab es viele Radio Airplay und auch sehr gute Kritiken, ebenso in Ländern wie Dänemark oder Deutschland.

Seit ihrer Gründung spielten die „Mojo Makers“ regelmäßig in einem kleinen Club namens „Mojo Blues Bar“ im Zentrum von Kopenhagen. In einem dunklen Raum voller kettenrauchender und stark trinkender Zuschauer entwickelte die Gruppe langsam ihren eigenen Stil. Der Gründer der Band, der Gitarrist, Sänger und Songwriter Kasper Osman, bot dem Publikum fast jeden Abend neue Songs und beobachtete, wie die Leute auf die Musik reagierten. Wenn er von den Zuhörern keine Antwort bekam, war das Lied am nächsten Abend nicht mehr auf der Set-Liste zu finden.

Diese Richtlinie sagt viel über die Arbeitsweise der „Mojo Makers“ aus: Alle Songs werden live vor einem Publikum gespielt, und nur wenn ein Song den Test besteht, wird er am Leben erhalten, indem er schließlich auf dem Album landet.

Bei ihrem dritten Auftritt in Geldern haben Kasper Osman, Gitarrist Kristian Hoffmann, Bassist Kristian Bast und Schlagzeuger Morten Hæsum Songs ihres neuen Albums ,,Songs Of The Sirens“ dabei. Die „Mojos“ mischen wieder kräftig den Blues mit Rock und Soul, eine Mischung, die beim Gelderner Publikum bestens ankam. Die Dänen liefern zwölf wirklich höchst unterschiedliche Songs ab. Die Musiker fordern mit ihrer kompromisslosen Herangehensweise sich selbst, aber auch den Hörer heraus.

Willi Teloo vom CulturKreis Gelderland ist sich ganz sicher, dass besonders die Stammgäste von den neuen Tönen überrascht sein und das bisherige Gesamtwerk der jungen Dänen noch stärker schätzen werden, wenn sie den Heimweg vom Konzert antreten. Der Culturkreis freut sich bereits heute über die anschließenden Kritiken im Gelderland, denn einige Kritiker ernannten die „Mojo Makers“ schon zur neuen nordischen, Innovation Generation des Blues Rock.

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