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Kommentar zur Barrierefreiheit im Geldernland

Kommentar zum Wahlprogramm der SPD Straelen : Ins Schwarze getroffen

Überall im Gelderland ist das Leben für Menschen mit Mobilitätseinschränkung unnötig schwer, kommentiert unser Autor. An vielen Orten, ob in Restaurants oder Cafés, gebe es nach wie vor Barrieren für Rollstuhlfahrer.

Mit dem Blick auf die mangelnde Barrierefreiheit in Straelen trifft die SPD mit ihrem Wahlprogramm ins Schwarze. Und das gilt keineswegs nur für die Blumenstadt:  Überall im Gelderland ist das Leben für Menschen mit Mobilitätseinschränkung unnötig schwer.

Wir brauchen alle nur zu überlegen, in welche unserer Lieblingsrestaurants oder Cafés wir auch mit gutem Gewissen mit einem Rollstuhlfahrer essen gehen können. Und selbst Arztpraxen sind teilweise immer noch in der ersten Etage zu finden, ganz ohne oder nur mit einem Minifahrstuhl.

Hoffen wir, dass aus der SPD-Initiative vielleicht ein parteiübergreifender Ansatz wird, die Situation zu verbessern mit entsprechender beratender Hilfe durch die Verwaltung, mit Vorschriften bei Neu- und Umbauten und gern auch mit einem Förderprogramm.

Dirk

Möwius

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