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Kommentar zum neuen Festival San Hejmo auf dem Airport Weeze

Kommentar Unsere Woche : Neuer Stoff für das Partyvolk

Das Festival San Hejmo bietet neuen Stoff für die Feierfreudigen. Wenn Corona nicht alles blockiert, wird das Festivalgelände in Weeze 2022 zweimal voll werden. Und die Gemeinde wird endgültig zu einem Hotspot im Veranstaltungskalender, weit über den Niederrhein hinaus.

Wäre die Corona-Zwangspause nicht gewesen, wären im Sommer wieder Zehntausende auf das Flughafengelände in Weeze geströmt. Nicht, um einen der Flieger nach den Sonnenstränden zu besteigen, sondern um stundenlang zu feiern. Vor der großen Hauptbühne und an anderen Stellen auf dem weitläufigen Areal. Parookaville ist nach wenigen Jahren zu einer Institution geworden. Und die Macher des Festivals legen jetzt nach. Für den nächsten August kündigen sie eine neue große Veranstaltung auf dem Airport an: San Hejmo. An den Namen muss man sich noch gewöhnen. Doch alles deutet darauf hin, dass die Veranstaltung, die nach dem Ende von Q-Base die Lücke füllt, ein ähnlicher Erfolg wie Parookaville werden dürfte. Denn kurz nach der Ankündigung war die erste Kategorie der Eintrittskarten ausverkauft, die Blind-Tickets. Ohne zu wissen, wer genau bei San Hejmo auftritt, griffen viele Musikfans zur Computertastatur und sicherten sich Plätze für die Gigs von Stars der deutschen Pop-Szene.

Die Corona-Pandemie, die bei Parookaville für eine Unterbrechung und entsprechende Trübsal sorgte, könnte den Organisatoren dieses Festivals und von San Hejmo in die Karten spielen. Denn das Partyvolk ist ausgehungert. Bei den Konzerten, die in diesem Jahr stattfanden, war das deutlich zu spüren. Und San Hejmo bietet neuen Stoff für die Feierfreudigen. Wenn Corona nicht alles blockiert, wird das Festivalgelände in Weeze 2022 zweimal voll werden. Und die Gemeinde wird endgültig zu einem Hotspot im Veranstaltungskalender, weit über den Niederrhein hinaus.

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