Konzert im Gelderner Refektorium Clara Strobel tritt bei „Serenade“ auf

Update | Geldern · Eigentlich sollte am 2. Dezember der Pianist Paolo Scafarella im Gelderner Refektorium spielen, doch der musste aus gesundheitlichen Gründen kurzfristig absagen. Für ihn springt nun die Tochter des Kurators Prof. Boguslaw Jan Strobel ein.

 Clara Strobel springt für Paolo Scafarella ein.

Clara Strobel springt für Paolo Scafarella ein.

Foto: Veranstalter

Am Samstag, 2. Dezember, sollte eigentlich der aus Apulien stammende Pianist Paolo Scafarella im Refektorium am Ostwall in der Serenaden-Reihe auftreten und Werke von Wilhelm Stenhammar, Robert Schumann und Sergei Prokofjews zu Gehör bringen. Wie die Stadt Geldern am Mittwoch mitteilte, wird er nun von der belgischen Pianistin Clara Janina Strobel vertreten. Beginn ist um 18 Uhr.

Rainer Niersmann vom Gelderner Kulturbüro: „Wir sind Frau Strobel sehr dankbar. Ihr Konzert im Rahmen des Studentenmusikfestivals wurde noch vor Kurzem von den Gelderner Klassikfreunden gefeiert. Nun hat sie sich spontan bereiterklärt, den Pianisten Paolo Scafarella zu vertreten, der leider aus gesundheitlichen Gründen absagen musste.“

Clara Janina Strobel bekam den ersten Klavierunterricht von ihrem Vater, Professor Boguslaw Jan Strobel, der die Serenaden-Konzerte gemeinsam mit der Stadt Geldern präsentiert. Clara Janina Strobel besuchte die Musikakademie in Sint-Niklaas in der Klavierklasse von Johan Lybeert und die Robert Schumann Hochschule Düsseldorf in der Klasse von Prof. Barbara Szczepanska.

Sie schloss den Bachelor-Studiengang Klavier an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover an und gewann bereits mehrere Klavierwettbewerbe, machte mit dem Gewinn des 1. Preises aller Altersgruppen beim belgischen Steinway-Klavierwettbewerb auf sich aufmerksam und siegte im „Internationalen Steinway-Festival für junge Pianisten“ im Hamburg.

Erst im März brillierte sie an der Seite ihres Bruders Andreas beim Klassikkonzert des Straelener Kulturrings. Der Eintritt ins Refektorium ist frei. Um Spenden für die Künstlerin wird gebeten.

(RP)
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