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Kinder des St. Nikolaus Kindergartens treten im Zirkus auf

Neues aus dem Kindergarten : Zirkusauftritt der Nikolaus-Kinder

Bei Artisten des Zirkus Liaison lernten junge Issumer Tricks für den großen Auftritt. Es gab Schlangenbeschwörer, Seiltanz und Hula-Hoop-Akrobatik sowie lustige Clowns und spannende Kunststücke mit Hunden und Ziegen.

„Kleine Artisten in der großen Manege“, hieß es nach den erfolgreichen Proben. Das Zirkusprojekt des Ki-IsS Familienzentrums St.-Nikolaus-Kindergarten in Issum fand seinen Höhepunkt in der Aufführung der eingeübten Kunststücke der Kinder. Aufgrund der Corona-Pandemie war das Projekt immer wieder verschoben worden.

Dank der Spenden der Stiftung „Rückenwind“ und Amazon konnten die Pläne des Fördervereins in die Tat umgesetzt werden. Die ganze Woche hatten Alfons Spindler und seine Töchter vom Zirkus Liaison mit den Kindergartenkindern geübt. Jede Gruppe studierte dabei ein anderes Kunststück ein. Zu einem Zirkusauftritt gehört auch ein richtiges Zirkuszelt, das auf der benachbarten Wiese der Gaststätte „Zur Post“ dankenswerterweise aufgebaut werden konnte. Das Zelt war innerhalb kurzer Zeit mit 200 Personen, Eltern, Geschwistern, Omas und Opas gefüllt. Die Menge an Menschen war für die daraufhin einziehenden Kindern in ihren Kostümen eine große Überraschung. Mit so vielen Zuschauern hatten die kleinen Artisten nicht gerechnet.

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Die Show startete mit den mutigen Hochseilartisten, die ihr Können auf dem Seil zeigten. Neben Drehungen und dem Hinlegen auf dem schmalen Drahtseil gehörte auch der Spagat zum Repertoire der Kinder, die alle lautstark mit Applaus belohnt wurden. Bei Ankündigung der „wilden Raubtieren“ zuckte der eine oder andere Zuschauer zusammen, konnte aber erleichtert ausatmen, als drei Ziegen mit den Kindern ihre Dressur vorzeigten. Die Tiere machten auf Kommando allerlei Kunststücke und ließen sich bereitwillig von den kleinen Dompteuren führen.

Als nächstes hatten die „Musik-Clowns“ ihren großen Auftritt und brachten ihren Chef Alfons Spindler mit Gesang und Tanz „zur Weißglut“ – zur Freude des Publikums. Nachdem die letzten Lacher verklungen waren, hieß es wieder staunen und mitfiebern. Mit Hula-Hoop-Reifen und drehenden Tellern wurden spannende Moment in der Manege gezaubert, sodass alle Anwesenden die Daumen drückten, dass auch der letzte drehende Teller am Ende der Artistenschlange ankam.

Und dann folgte eine echte Schlange, die von mutigen Schlangenbeschwörern in die Höhe emporgereckt wurde. Weniger gefährlich, aber nicht weniger spektakulär zeigten zum Abschluss der Show die Mädchen und Jungen ihre eingeübten Tricks mit den Hunden. Rollen, Männchen machen und Sprünge durch Reifen wurden problemlos absolviert.

Zum Abschluss der gut 90-minütigen Vorstellung kamen alle Darsteller in die Manege und ernteten Beifallsstürme für eine rundum gelungene Show. Glücklich und müde von dem langen Tag, konnten alle Eltern ihre Nachwuchsartisten in die Arme schließen und den Abend gemütlich ausklingen lassen.