Zeichen der Solidarität und Hilfe für Flutopfer Evangelische Kirchen läuten zur „Unwetterklage“

Gelderland · Freitag um 18 Uhr sollen als Zeichen der Solidarität die Glocken in den Gemeinden zu hören sein. Es gibt Andachten und gemeinsames Gebet. Gleichzeitig sind Hilfsportale eingerichtet worden.

 Auch die Glocken der evangelischen Kirche in Issum werden am Freitag um 18 Uhr als Zeichen der Solidarität läuten.

Auch die Glocken der evangelischen Kirche in Issum werden am Freitag um 18 Uhr als Zeichen der Solidarität läuten.

Foto: van Offern, Markus (mvo)

Aktive Hilfe und ein Zeichen für Solidarität mit den Opfern der Unwetterkatastrophe setzen, die evangelischen Kirche im Rheinland vereint beides. „Die verheerende Flutkatastrophe hat sehr viele Menschen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz getroffen. Die Aufräumarbeiten haben erst begonnen. Menschen sind gestorben oder werden noch vermisst. Häuser wurden weggeschwemmt, Existenzen zerstört.  Gemeinsam mit der Diakonie werden Spenden gesammelt und eine Hilfe-Börse eingerichtet unter www.news.ekir.de/gesuche-und-hilfsangebote-fuer-hochwasseropfer. Als Zeichen der Solidarität werden am Freitagabend die Glocken der evangelischen Kirchen in der Region läuten, unter anderem in Issum, die der Jona-Kirche in Wachtendonk für die Kirchengemeinde Wachtendonk-Straelen-Herongen und in Nieukerk für die evangelische Kirchengemeinde Kerken. Auch Kevelaer und Geldern sind mit dabei. In den Kirchen finden Andachten statt, es wird aufgerufen zu Einkehr und Gebet. Das Glockengeläut soll auch über den Social-Media-Kanal www2.ekir.de/inhalt/unwetterklage veröffentlicht werden. „Lassen Sie uns so gemeinsam hörbar machen, dass wir uns gegenseitig unterstützen, füreinander beten und uns in der Nachfolge Christi gegen die zerstörerischen Mächte des Chaos stemmen“, so Präses Thorsten Latzel in seinem Schreiben an die Kirchengemeinden.

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