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Kerken: Kerken hebt Gewerbesteuer an

Kerken : Kerken hebt Gewerbesteuer an

Die Gemeinde Kerken hebt im nächsten Jahr die Gewerbesteuer an. Sie steigt laut Beschluss des Rates von 403 auf 411 Prozent. Damit holen die Kerkener die Erhöhung nach, die mit dem Gemeindefinanzierungsgesetz 2011 bereits vorgegeben war. Die Maßnahme bringt jährlich etwa 40 000 Euro mehr in die Gemeindekasse. Die Grundsteuern A und B bleiben unverändert bei 220 beziehungsweise 413 Prozent.

Kleine Veränderungen gibt es im nächsten Jahr bei den Abfallgebühren. Einem leichten Anstieg für die graue 60-Liter-Tonne stehen Senkungen bei den übrigen Restmüllbehältern gegenüber. Der 60-Liter-Behälter kostet künftig 118 Euro jährlich. Für die 80-Liter-Tonne werden 148,88 Euro verlangt, für die 120-Liter-Tonne 210,62 Euro. Für die Bioabfallbehälter ergibt sich ein leichter Anstieg. Die 120-Liter-Tonne beläuft sich bei 14-tägiger Leerung auf 96,03 Euro, die 240-Liter-Tonne auf 160,88 Euro. Unverändert sind die Sätze bei den Papierabfallbehältern.

Hundehalter mit einem Tier zahlen nach wie vor 60 Euro. Teurer wird es für Kerkener, die mehrere Hunde besitzen. Bei zwei Hunden steigt der Satz von 72 auf 84 Euro pro Tier, bei drei und mehr Hunden von 84 auf 108 Euro pro Tier.

Eingeführt wird außerdem eine sogenannte "Kampfhundesteuer". Wer ein Tier einer solchen Rasse hält, muss 384 Euro jährlich zahlen. Bei zwei oder mehr solcher Hunde beläuft sich der Satz auf jeweils 576 Euro.

Nur marginale Veränderungen weisen die Kerkener Friedhofsgebühren für das kommende Jahr auf. Nur in wenigen Sparten kommt es zu Erhöhungen oder Senkungen der Preise; im Durchschnitt belaufen sich die Änderungen auf Summen zwischen zehn Cent und 1,20 Euro.

(RP/ac)