Karnevalssitzung in Herongen mit Kult-Putzfrau Achnes Kasulke und Show der Straelener Garde

Kult-Putzfrau Achnes Kasulke überzeugt : Heronger Karnevalssitzung mit vielen Höhepunkten

Ob der Auftritt der Kult-Putzfrau Achnes Kasulke oder die Show der Straelener Garde: Die Sitzung des Tambourcorps Herongen bot den Narren in der Bürgerhalle ein tolles Programm.

Wenn denn eine Traditionssitzung im hiesigen Karneval ihren Namen verdient, dann ist es die Sitzung des Tambourcorps Herongen. So zeigte dann auch die 38. Sitzung in Folge am Freitag keine Ermüdungserscheinungen. Ganz im Gegenteil. Denn was den Heronger Narren und Närrinnen in der gut gefüllten Bürgerhalle geboten wurde, war ein abwechslungsreiches Programm mit vielen Höhepunkten.

Nach dem Einzug des „Sechser-Rates“ unter Klängen des Tambourcorps stieg Sitzungspräsident Alex Poth auch gleich ins karnevalistische Programm ein. Nach einem schwungvollen Auftakt der „Picollo-Garde“ aus Straelen konnte er auch gleich den ersten Höhepunkt des Abends ansagen.

Die Newcomerin war „Die letzte deutsche Putzfrau vor der Autobahn“. Achnes Kasulke eroberte die Bühne im Sturm und brachte das Narrenvolk im Nu auf Betriebstemperatur. „Dat Achnes Kasulke“, alias Annette Esser aus Kaldenkirchen, ist ein Begriff im Niederrheinischen Karneval. Sie „kehrt“ auch auf den großen Bühnen im Kölner und Düsseldorfer Karneval.

Die besten Witze des Abends hatte ebenfalls die Kabarettistin  Achnes Kasulke im Repertoire. „War ich doch zuletzt auf Kreta in Urlaub, aber glaubste nicht, lag ich doch zwei Wochen mit Gastritis im Bett. Mensch, sagt meine Freundin, wusste gar nicht, dass die griechischen Männer so ausdauernd sind.“

Musikalische Höhepunkte Viele musikalische Highlights hielt der Karnevalsabend in Herongen bereit. „Kölsche Töne“ brachte Friedel Müntnich, bekannt durch das Lied „Denn wenn et Trömmelche jeht“, auf die Bühne und sorgte so für Stimmung. Ebenso wie „D´r Tulpenheini“ aus Belgien – alias Roland Paquot – mit seiner Büttenrede.

Mit losem Mundwerk und Gesangseinlagen setzte dann Hilla Heilen, die Frau aus Kalkar-Kehrum, noch ein karnevalistisches Highlight oben drauf. Aber auch die lokalen Karnevalisten brachten Glanzlichter auf die Bühne.

Zwei Tanzgruppen aus Wachtendonk, die „Funkenkracher“ und die „Feel-Jeck“ brachten hübsche Blickfänge und Stimmung in den Saal. Natürlich durfte aus der Nachbarschaft die Straelener Prinzen- und Ehrengarde nicht fehlen, die sich erstmals mit dem Dreigestirn Bauer, Jungfrau und Prinz auf der Bühne präsentierte und einige tolle Tänze aufs Parkett legten.

Die Veteranen Den Veteranen des Heronger Karnevals gehörte dann traditionell der Abschluss. Die Musikband „Saitensprung“ des Tambourcorps heizte das Publikum mit heißen Rhythmen noch einmal ein, bevor sich Sitzungspräsident Axel Poth unter dem Jubel der Narren bei allen Mitwirkenden für diesen tollen Abend bedankte. Am Samstag ging es für die Aktiven schon wieder weiter bei der Karnevalsparty, die restlos ausverkauft war.