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Geldern: Janssen verwundert über Eicker

Geldern : Janssen verwundert über Eicker

Verwundert zeigt sich Gelderns Bürgermeister Ulrich Janssen (CDU) über Hejo Eicker. Der SPD-Fraktionsvorsitzende hatte am Freitag in der Rheinischen Post erklärt, warum seine Fraktion die Freigabe von Geldern zur Modernisierung der städtischen Homepage verweigert hatte.

Janssen: "Mittel nicht freigeben heißt in diesem Fall, Mittel streichen. Die für die konzeptionelle und technische Überarbeitung der Internetseite erforderlichen Beratungs- und Unterstützungsleistungen können nun nicht eingefordert werden." Dadurch werde, so der Bürgermeister, die geplante Verbesserung der Internetseite auf die lange Bank geschoben.

Unter anderem sei geplant gewesen, eine "direkte und damit schnellere und komfortablere Kommunikation zwischen Bürger und Verwaltung im Internet zu ermöglichen", sagte Janssen, der bereits in der Hauptausschuss-Sitzung vehement dafür geworben hatte, die geplanten 25 000 Euro zur Verfügung zu stellen. Neben der SPD hatten aber auch FDP und die Grünen gegen eine Aufhebung des Sperrvermerks votiert. Janssen weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Stadt auch berücksichtigen wollte, dass immer mehr Menschen mit mobilen Geräten im Netz unterwegs seien.

"Diese technischen Neuerungen, die Herr Eicker selbst einfordert, können wir ohne den gesperrten Etat nicht umsetzen", sagte Janssen. Den Vorwurf, die Stadt habe ihre Hausaufgaben nicht gemacht, weise er "entschieden zurück". Eicker hatte in seiner Stellungnahme gesagt, dass die Verwaltung es nicht geschafft habe, die Fraktion "von der Notwendigkeit der Aktion zum jetzigen Zeitpunkt" zu überzeugen.

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Gelderns Bürgermeister sieht noch eine Möglichkeit, die Vorbereitungen zur Verbesserung der Internetseite noch in diesem Jahr voran zu treiben. "Auf Antrag einer Ratsfraktion könnte der Punkt auf die Tagesordnung der Ratssitzung am 29. März kommen. Dann könnte man erneut diskutieren und entscheiden", so Janssen. ____________________________________________