Issums Bürgermeister Clemens Brüx maß sich in den Ferien-Ritterspielen.

Ferienspaß in Issum : Ritter Clemens von und zu Issum

Mit Bravour meisterte der Bürgermeister beim Ferienspaß als Ritter ohne Furcht und Tadel seine Prüfungen.

„Seid Ihr bereit, allen Issumer Kindern als Ritter mit ganzer Kraft und ganzem Herzen zu dienen?“, fragte eine der Prinzessinnen kurz vor dem Ritterschlag Bürgermeister Clemens Brüx. „Ja, das werde ich“, entgegnete der erste Mann der Gemeinde, der zuvor drei Ritterprüfungen meistern musste. „So schlagen wir dich, Knappe Clemens, zum mutigen Ritter Sir Clemens – Ritter ohne Furcht und Tadel von und zu Issum“, beendete die junge Dame die feierliche Aufnahme des Knappen Clemens in den Ritterstand.

Am vorletzten Tag des fünftägigen Rittersommer-Ferienspaßes für Grundschüler besuchte der Bürgermeister eine Gruppe von 30 Kindern in der Jugendbegegnungsstätte neben dem „Arche Noah“-Kindergarten. In einem Sitzkreis diskutierten die jungen Ritter, die mit einem selbst gebastelten Ritterhelm aus Pappe sowie Schwert und Schild aus Holz auf dem Boden des Jugendheims saßen, zusammen mit den Prinzessinnen und dem Bürgermeister über die Aufgaben von Rittern und Prinzessinnen. Nachdem diese geklärt waren, fragte Grundschüler Bastian den Bürgermeister, ob er auch Ritter werden wolle. „Ob ich Ritter werden will? Ja, gerne“, freute sich Brüx.

Nun musste sich Knappe Clemens aber zunächst drei Prüfungen stellen. Zunächst war das Bogenschießen angesagt. Mit lediglich drei gekonnten Schüssen erlegte Issums erster Mann drei Cartoon-Drachen, die auf runden Holzzielscheiben aufgeklebt waren. Ein Schuss pro Drache – das muss erst mal einer nachmachen.

An der zweiten Station durfte sich der Bürgermeister an der Lanze versuchen. Insgesamt acht Ringe, die an einer gespannten Schnur hingen, musste er mit der Lanzenspitze aufgabeln. Auch diese Herausforderung meisterte der Knappe im Handumdrehen.

Die dritte und letzte Prüfung hatte es allerdings in sich. Brüx musste sich den beiden besten Rittern beim „Bretterschubsen“ stellen. Knappe Clemens und sein Kontrahent mussten sich hierfür auf ein schmales Brett stellen, das auf dem Boden lag. Beide bekamen einen mit Schaumstoff gefüllten Jutebeutel in die Hand, den man als Schubs-Waffe benutzen durfte. Wer zuerst nicht mehr mit beiden Füßen auf dem Brett steht, verliert.

Gegen den ersten Ritter errang der Bürgermeister lediglich ein Unentschieden, gegen den zweiten gewann er in Nullkommanichts mit einem eindeutigen 3:0.

Nach dem Ritterschlag gab es für alle Ritter und Prinzessinnen noch ein kühles Wassereis. Bei 26 Grad und Sonnenschein war es wohl die ideale Erfrischung nach den schweißtreibenden Ritterprüfungen.

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