Issum: Kein Dino-Park am Oermter Berg

Issum: Der Traum vom Dino-Park am Oermter Berg

Statt heimischem Rotwild, Dinosaurier als Attraktion auf dem Oermter Berg, diese Idee ist in den aktuellen Issumer Notizen der SPD-Fraktion nachzulesen. Michael Petermann von der SPD Issum hatte bei einem Treffen mit den Rheurdter Kollegen von diesem Vorschlag gehört.

"Nun gibt es aber Gerüchte, dass ein Investor Gefallen am Oermter Berg gefunden hat, um dort unter Einbeziehung des Restaurants Haus Oermter Berg einen Freizeitpark zu errichten", schreibt Petermann. An den Gerüchten ist soweit was dran, dass es die Gespräche tatsächlich gegeben hat. Das bestätigt Rheurdts Bürgermeister Klaus Kleinenkuhnen. Dessen Gesprächspartner war ein Investor aus Hessen, der bereits Dino-Parks in der Eifel, in Sachsen, auf Rügen und in Münchehagen betreibt.

"Die Idee war geboren worden, als der Kreis Kleve seine Finanzierungszusage zurückziehen wollte", sagt Kleinenkuhnen. Aber nachdem der Kreis seine Zahlungen weiter fortsetzt, werde die Idee Dino-Park auf dem Oermter Berg nicht weiterverfolgt. Das hat verschiedene Gründe. Erstens sei der Kreis Kleve Eigentümer, sagt Rheurdts Bürgermeister. Zweitens fehle es bei der geplanten Größe für den Dino-Park an der entsprechenden Infrastruktur, es gebe zu wenig Parkplätze und keine ausreichende Anbindung mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Zudem, betont Kleinenkuhnen, werde der Oermter Berg gerne genutzt, um die Ruhe zu genießen. Damit wäre es beim Dino-Park dann wohl vorbei. Das Konzept hätte einen etwa 1200 Meter langen Rundweg vorgesehen mit großen Dino-Plastiken, die aufgestellt werden. Eine ähnliche Idee gab es übrigens schon einmal für das Nato-Tanklager in Lüllingen. Der "Evolutionspark Geldern" war 2009 Thema im Gelderner Planungsausschuss. Daraus wurde aber auch nichts.

  • Issum : Petermann ist neuer Chef der Issumer SPD

Petermann von der Issumer SPD bedauert es ein bisschen, dass es mit dem Dino-Park auf dem Oermter Berg nichts wird. Angesichts der anstehenden Landesgartenschau 2020 in Kamp-Lintfort wäre das eine weitere interessante, touristische Attraktion. Allerdings wäre die freie Zugänglichkeit dann weg, man müsste Eintritt zahlen. Das wäre auch schade.

(bimo)