Issum: Feuer auf der Ahornstraße - Bewohnerin verletzt

Feuer in Issum : Bewohnerin aus brennendem Haus gerettet

In einem Einfamilienhaus in Issum hat am Freitagvormittag das Dachgeschoss gebrannt. Die Bewohnerin musste mit einer möglichen Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus.

Zu einem Feuerwehreinsatz ist es am Freitag auf der Ahornstraße in Issum gekommen. Wie die Polizei mitteilte, brach gegen 9.40 Uhr im Dachgeschoss eines Einfamilienhauses aus bislang ungeklärter Ursache ein Brand aus.

Dabei hatte die 54-jährige Bewohnerin Glück im Unglück. Eine vorbeifahrende Fahrradfahrerin bemerkte das Feuer und klingelte an der Haustür. Sie informierte eine 54-jährige Bewohnerin, die das Feuer noch nicht bemerkt hatte und alleine zu Hause war.

Die 54-Jährige wurde wegen einer möglichen Rauchgasvergiftung mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr Issum war mit 24 Kräften wenige Minuten nach dem Alarm vor Ort. „Wir wurden dabei von der Drehleiter der Feuerwehr Geldern unterstützt“, berichtete Löschzugführer André Minor.

Mit schwerem Atemschutz drangen die Retter in das Dachgeschoss vor. Das Feuer hatte sich da bereits über die ganze Breite ausgedehnt. Mit einem, so Minor, „massiven Löscheinsatz“ gelang es, den Brand in kurzer Zeit zu löschen und ein Vordringen der Flammen ins Erdgeschoss zu verhindern. Das Haus ist laut Minor derzeit nicht bewohnbar.

Die Kriminalpolizei hat es zur Ermittlung der Brandursache und des Brandherdes beschlagnahmt. Gegen 13 Uhr war der Einsatz, bei dem auch Gemeindebrandinspektor Karl Hans anwesend war, beendet.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Dachgeschoss von Einfamilienhaus in Issum abgebrannt

(kla)
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