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Issum: Der Jugend-, Sozial-, Kultur- und Seniorenausschuss trifft sich zum ersten Mal

Ausschüsse in Issum : Sportliche Projekte kommen nur langsam voran

Bei der ersten Sitzung des Jugend-, Sozial-, Kultur- und Seniorenausschusses in Issum wurde im Hinblick auf die verschiedenen Vorschläge zu Sportanlagen wenig Konkretes beschlossen - Schuld daran ist auch Corona.

Mehr Sportangebote in der Gemeinde zu schaffen, das hat sich der Jugend-, Sozial-, Kultur- und Seniorenausschuss in Issum vorgenommen. Zahlreiche Ideen wurden zusammengetragen und zwei von ihnen bei der ersten Sitzung des Ausschusses thematisiert. Hinter der Sporthalle der Feldstraße in Sevelen soll ein Multifunktionsplatz entstehen, der nicht nur zum Fußballspielen, sondern auch andere sportliche Aktivitäten genutzt werden kann. Das wurde von der CDU-Fraktion noch einmal ausdrücklich betont: „Nur einen Bolzplatz zu bauen, halten wir nicht für sinnvoll“, sagte Stefan Vester. Bei der Planung hat man sich bisher an einem ähnlichen Platz orientiert, der bereits in Issum gebaut wurde. Eine erste Kostenberechnung der Firma Geo3 hat ergeben, dass für den Bau Kosten in Höhe von etwa 162.000 Euro entstehen würden.

Detailfragen, etwa ob neben Fußballtoren und Basketballkörben auch noch andere Ausstattungen wie Hockeytore Teil des Platzes sein sollen, wurden nicht in der Sitzung geklärt, sondern auf die nächste Ratssitzung in Issum verschoben. Einstimmig entschieden die Ausschussmitglieder jedoch, das Projekt für das Förderprogramm „Investitionspaket zur Förderung von Sportstätten“ im Programmjahr 2021 anzumelden.

Auch der Antrag der Grünen, eine Fitness-Parcours-Anlage auf dem Spielplatz Koetherdyck und eine Calisthenics-Anlage auf dem Mehrgenerationenplatz in Issum zu bauen, wird erstmal nur für das Förderprogramm angemeldet - dies wurde ebenfalls einstimmig beschlossen. Im Zuge des Antrags wies Bürgermeister Clemens Brüx darauf hin, dass man bei der konkreten Planung von Sportanlagen und Geräten immer die Gesamtsituation der Gemeinde im Blick haben sollte. „Es wurden viele großartige Vorschläge gesammelt und ich finde die Ideen super. Aber wir müssen, gerade vor dem Hintergrund der Corona-Krise, finanziell Vorsicht walten lassen“, so Brüx. Einwände gegen diesen Einwurf des Bürgermeisters äußerte keines der Ausschussmitglieder.

Einigkeit herrschte auch beim Antrag der CDU, in dem eine zusätzliche Förderung von Kindergarten- und Grundschulkindern in der Gemeinde gefordert wurde. Es geht hier darum, die Kinder in Bereichen wie der Feinmotorik, Konzentrationsfähigkeit und dem Sozialverhalten künftig intensiver zu fördern. Ein Ansatz, der von den Fraktionen gleichermaßen begrüßt und einstimmig bestätigt wurde. In welcher Höhe Mittel für die Förderung genau bereitgestellt werden, soll im Rahmen der Haushaltsplanberatungen entschieden werden.

(cwe)