Issum: Issum: Ausschuss empfiehlt Sekundarschule

Issum : Issum: Ausschuss empfiehlt Sekundarschule

Die Gemeinden Issum, Kerken und Rheurdt kommen der Gründung einer Sekundarschule Schritt für Schritt näher. Gestern Abend empfahlen die Mitglieder des Issumer Schulausschusses dem Gemeinderat einstimmig, dass eine dreizügige Sekundarschule aufgebaut werden soll.

Die neue Einrichtung könnte demnach den Namen "Sekundarschule Issum-Kerken" tragen. Schulträger wird ein neuer Zweckverband Issum-Kerken. Standorte sind die Gebäude der Käthe-Kollwitz-Hauptschule in Sevelen und der Kardinal-von-Galen-Hauptschule in Aldekerk. Kinder der Schuljahre 5 bis 7 werden entsprechend der Beschlussempfehlung in Aldekerk, die Schuljahre 8 bis 10 in Sevelen unterrichtet.

Julia Nitschke, CDU-Sprecherin, meinte dazu: "Ich begrüßte diese Entwicklung ausdrücklich und freue mich, dass es jetzt weitergeht." Auch Thomas Pieper (FDP) signalisierte für seine Fraktion die Zustimmung. Wolfgang Redner (SPD) hatte noch zwei Fragen und war dann ebenfalls einverstanden.

Bereits vorher hatten die Ausschussmitglieder den gemeinsamen Schulentwicklungsplan mit den Städten Geldern und Straelen sowie den Gemeinden Kerken, Rheurdt und Wachtendonk dem Rat einstimmig empfohlen. Daraus geht unter anderem hervor, dass neben einer dreizügigen Senkundarschule für Issum, Kerken und Rheurdt auch noch eine fünfzüge Schule dieser Art für Straelen und Wachtendonk entstehen soll.

Kontrovers wurde gestern Abend nur das Einführen des Schokotickets diskutiert. Wolfgang Redner beantragte, dass der Eigenanteil der Grundschüler von sechs Euro monatlich von der Gemeinde übernommen werden sollte. Thomas Pieper hingegen lobte den Verhandlungserfolg, diesen Betrag von zwölf auf sechs Euro gesenkt zu haben. Julia Nitschke verwies auf die allgemeine Haushaltslage, die einen Eigenanteil von mehr als 12 000 Euro nicht zulasse.

So wurde die Beschlussempfehlung bei vier Gegenstimmen (SPD) angenommen. Damit empfiehlt der Schulausschuss dem Rat, das Schokoticket für die Kinder aus der Gemeinde Issum ab dem 1. Februar 2012 einzuführen.

(RP/jul)