In Wachtendonk gibt es Comedy-Stars und Jazz-Bands.

An der Burgruine : Comedy und Jazz an Wachtendonks Burg

Der Kulturkreis bringt Leben in das mittelalterliche Gemäuer an der Niers. Die Comedy-Mix-Show erlebt ihre Premiere am 21. Juli. Der Vorverkauf läuft. Bei „Jazz & more“ treten am 26. August erneut zwei Formationen auf.

Eine Freiluftveranstaltung steht und fällt vor allem mit dem Wetter. Deshalb hoffen die Verantwortlichen des Kulturkreises Wachtendonk für den 21. Juli und 26. August auf sommerliche Witterung. Denn an diesen Tagen soll die alte Burgruine an der Niers mit Leben erfüllt werden. Einmal durch eine Premiere und dann durch eine weitere Folge einer beliebten Veranstaltungsreihe.

Neu im Programmangebot ist die „Lost Place Comedy“. Moderator Manuel Bodden präsentiert am Samstag, 21. Juli, ab 20 Uhr vier Comedians, die gemeinsam jede Altersgruppe abdecken dürften. Eher an die Zuschauer „Ü 50“ wendet sich Johannes Flöck. Sein neues Programm heißt „Wenn Happy und Birthday getrennte Wege gehen“.

Vorwiegend aufs jüngere Publikum zielt Jacqueline Feldmann. „Sie kommt von der 1live-Comedy“, erklärt Bodden. In Wachtendonk zeigt sie Teile ihres zweiten Soloprogramms „Plötzlich Zukunft“. Berhane Berhane hat seine Wurzeln bei den Stand-up-Migranten und wird in seinem Programm unter anderem das Thema „Vorurteile“ in den Fokus rücken. Lars Redlich ist Musik-Comedian und wird laut Bodden seine Nummern mit E-Piano und Gitarre untermalen.

„Es soll alles locker sein, so wie die Atmosphäre an der Burgruine“, wünscht sich Bodden. Es gibt Bestuhlung vor der großen Bühne, wobei freie Platzwahl gilt. Das Gelände wird heimelig ausgeleuchtet. Im Innenhof der Ruine gibt es Catering. Der Vorverkauf läuft. Eintrittskarten kosten im Haus Püllen bei der Tourist-Info 29 Euro, für Kulturkreis-Mitglieder 26 Euro. Auf der Homepage lost-space-comedy.de werden sie für 30,45 Euro angeboten.

Wie immer umsonst ist die Musikveranstaltung „Jazz & more“, die der Kulturkreis wieder am 26. August an der Burgruine organisiert. Es bleibt bei der seit drei Jahren verfolgten Linie, zwei Bands auftreten zu lassen, wie Kulturkreis-Vorsitzender Thomas Echelmeyer betonte.

Bei der Veranstaltung, die von 11 bis 15 Uhr dauert, ist das Jazzorchester „Muckefuck“ aus Neuss am Start. Das Ensemble wurde vor 20 Jahren gegründet. Es lässt den Jazz der 20er und 30er Jahre wieder aufleben. Dixieland, Swing und New-Orleans-Jazz interpretiert die Combo auf ihre Art. Dadurch ist sie längst dem Geheimtipp-Status entwachsen und kam zu Engagements im ganzen Bundesgebiet.

„Nepomuk“ heißt die zweite Band des Nachmittags. Befeuert vom Punkrock, wollten die Dortmunder eine Band, die nach vorne geht. Mittlerweile hat das Quartett auch Folk und Country eingebaut. „Das Konzert passt zu unserem Bestreben, jungen Bands eine Bühne zu geben“, so Echelmeyer. Bierzeltgarnituren in lockerer Aufstellung, Stehtische, ein Imbiss und eine Hüpfburg sollen den Aufenthalt für alle Altersgruppen angenehm machen.

Der freie Eintritt ist den Sponsoren zu verdanken. Das sind, so der Kulturkreis-Vorsitzende, die Sparkasse Krefeld, die Stadtwerke Krefeld, die Teunesen-Gruppe und Café Peerbooms.

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