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In jüngster Zeit gab es im Gelderland einige Einbrüche auf Baustellen.

Kriminalität im Gelderland : Mehr Baustelleneinbrüche – Täter fühlen sich sicher

Die Einbrüche auf Baustellen haben in jüngster Zeit zugenommen. Manche Gelände sind leicht zugänglich. Von einem Trend will die Polizei aber nicht sprechen.

Die Täter kamen irgendwann in der vorigen Woche vermutlich in der Nacht. Und sie machten reichlich Beute. Gleich zwei Einbrüche auf Baustellen in Geldern meldete die Polizei am Dienstag. Im Gewerbegebiet am Pannofen stahlen die Einbrecher aus einem Baucontainer das etwa 15 Meter lange Stromversorgungskabel des Containers und zapften etwa 20 Liter Diesel aus dem Tank eines Radladers. Auf einer anderen Baustelle an der Bundesstraße 9 stahlen die Einbrecher den sogenannten Grubenlöffel eines an der Einmündung zum Nuylenweg abgestellten Minibaggers und zapften außerdem Diesel aus dem Tank eines anderen Baggers ab.

Das waren in jüngster Vergangenheit nicht die einzigen Einbrüche auf Baustellen. Seit Ende Mai meldete die Polizei im Kreisgebiet drei weitere ähnliche Verbrechen. Dabei stahlen die Täter, wiederum am Pannofen, Werkzeugmaschinen und in Twisteden die Schaufel eines Minibaggers.

Von einem neuen Verbrechensschwerpunkt will die Polizei nicht sprechen. „Es gibt immer wieder mal Wellen“, sagte Kreispolizei-Pressesprecherin Corinna Saccaro am Donnerstag. Sie verwies auf mehrere Einbrüche in Kitas und Schulen, die mit der Festnahme eines Trios schlagartig aufhörten. Auch eine Verlagerung weg von Wohnungseinbrüchen wegen des in der Corona-Pandemie jetzt verbreiteten Home Office sei nicht erkennbar.

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Fakt jedoch sei, so die Polizeisprecherin: Auf Baustellen könnten Einbrecher relativ sicher sein, dass dort nachts niemand ist. Und gerade Großbaustellen auf freiem Feld seien frei zugänglich und ein Bauzaun sei schnell zur Seite geschoben.