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In der Leader-Region gibt es Zuschüsse für kleinere Maßnahmen.

Infrastruktur im Gelderland : Neue Fördergelder für kleine Projekte in der Region

In Geldern, Kevelaer und Straelen können bis zum 6. März Anträge für Zuschüsse gestellt werden. Die Palette der möglichen Maßnahmen ist vielfältig.

Nach dem großen Interesse an der Förderung im vorigen Jahr sucht die Leader-Region „Leistende Landschaft“ (Geldern, Kevelaer, Straelen, Nettetal) 2022 erneut Kleinprojekte, die über das Regionalbudget gefördert werden möchten. Vereine, Verbände, Kommunen, Privatpersonen sowie Kleinstunternehmen und andere Organisationen können sich um einen Zuschuss von 80 Prozent der förderfähigen Gesamtkosten (maximal 20.000 Euro) für ihre Projektidee bewerben.

Unterstützt werden Maßnahmen und Anschaffungen, die die Leader-Ziele verfolgen: die Region als Lebens-, Arbeits-, Erholungs- und Naturraum sichern und weiterentwickeln. Dies können kleinere Infrastrukturmaßnahmen sein wie Bänke, Sitzgruppen, Hinweistafeln, Ausstattungen für Spiel- oder Mehrgenerationenplätze, Ausstattungen und Einrichtungsgegenstände für Museen oder Dorfgemeinschaftshäuser, die Gestaltung von Plätzen und vieles mehr. Anregungen für Ideen geben auch die 19 Projekte, die 2021 gefördert wurden.

Die Gesamtkosten für die Kleinprojekte müssen zwischen 2500 und 20.000 Euro liegen, davon werden 80 Prozent, also maximal 16.000 Euro, gefördert. Die Ideen müssen im laufenden Jahr 2022 umgesetzt werden können.

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Anträge für Kleinprojekte können bis zum 6. März beim Regionalmanagement eingereicht werden. Jeder grundsätzlich förderfähige Projektantrag wird mittels festgelegter Kriterien durch das Projektauswahlgremium bewertet. In welcher Höhe Fördermittel angeboten werden können, hängt von der Entscheidung des Landesumweltministeriums ab, Diese steht derzeit noch aus. Anhand der Bewertung und des zur Verfügung stehenden Budgets wird voraussichtlich am 6. April entschieden, welche Projektideen für 2022 eine Förderzusage erhalten. Die Zuwendung wird mit 90 Prozent über den Rahmenplan der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK) und mit zehn Prozent aus Mitteln der Leader-Region „Leistende Landschaft“ finanziert.

Weiterführende Informationen gibt es auf der Website www.leader-leila.de, unter anderem alle Formulare. Fragen zur Förderung beantworten die Regionalmanagerinnen Ute Neu unter Telefon 02831 1348270 oder Anne van Rennings unter Telefon 02831 1348271 oder per Mail unter info@leader-leila.de. Am 3. Februar um 19 Uhr wird das Regionalmanagement zusätzlich einen digitalen Beratungstermin anbieten, bei dem die Antragstellung erläutert wird und Fragen zur Einreichung der Projektideen gestellt werden können. Bei Interesse kann eine kurze Mail an das Regionalmanagement gesendet werden, dann gibt es den Teilnahmelink.