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Geldern: Heute geht's für Mulders um die Wurst

Geldern : Heute geht's für Mulders um die Wurst

Er kämpft für seinen Frittenwagen am Bahnhof. Heute berät die Politik.

Eric Mulders, der seinen mobilen Pommesstand weiter betreiben will, hofft auf die Entscheidung heute Abend. Er verkauft holländische Fritten und Würstchen auf dem Bahnhofsvorplatz. Seine Sondergenehmigung dafür läuft Ende des Monats aus. Er möchte aber bleiben, möglichst irgendwo in der Nähe. Sechs verschiedene Standorte schlägt er selbst vor, alle rund um Bahnhof oder Nierspark.

Die Haltung der Stadtverwaltung dazu ist klar: Für keinen dieser Plätze könne eine Zustimmung gegeben werden. Ebensowenig für zwei Vorschläge, die die FDP zwischenzeitlich aufgeworfen hat. "Grundsätzlich gilt dies auch generell für alle Flächen auf öffentlichem Grund, insbesondere im Bereich des Niersparks, da ansonsten Vorbildcharakter für weitere Verkaufsstände besteht", führt die Verwaltung aus.

Grundsätzlich seien Imbiss-Stände auf öffentlichem Grund nicht erwünscht, erläutert sie. Vor allem keine, die dauerhaft am gleichen Standort bleiben. Anders sieht es also zum Beispiel mit dem mobilen Würstchenstand aus, der nur an Markttagen und Samstags am Markt aufgestellt wird, oder mit den Buden, die rund um die Weihnachtszeit dort erlaubt werden.

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Mulders meint, dass man ihm gegenüber wortbrüchig werde. Als er den Standort am Bahnhof im Juli 2015 bekommen habe, sei ihm nämlich in Aussicht gestellt worden, er könne später mal irgendwo im Nierspark bleiben. Er wünsche sich nun "eine faire Behandlung und das notwendige Einsehen". Die Stadtverwaltung bestreitet den Vorwurf: Mulders' Aussage könne "nicht nachvollzogen werden". Ihm sei immer verdeutlicht worden, dass es für seinen Stand nach dem Umbau des Bahnhofsvorplatzes im Sommer 2016 keinen Platz in der Umgebung mehr geben werde.

Der Politik berät heute im Haupt-, Sozial- und Finanzausschuss des Stadtrates. Die öffentliche Sitzung beginnt um 18 Uhr im Bürgerforum.

(szf)