Geldern: Heimatverein gegen Pferdeverbot

Geldern: Heimatverein gegen Pferdeverbot

Mit Befremden hat der Walbecker Heimat- und Verkehrsverein die Diskussion um den Umzug der Spargelprinzessin zur Kenntnis genommen. Tierschützer hatten, wie berichtet, den Verzicht auf Pferde gefordert.

Sicherlich könne sich jede Interessengemeinschaft, hier die "Pferdeschutz-Initiative 2015", zu solchen Events wie im Spargeldorf äußern. "Wir vom Heimatverein sind allerdings der Ansicht, dass bei differenzierter Betrachtungsweise hier der Bogen etwas überspannt wird", schreibt Klaus Schopmans, Pressesprecher des Heimat- und Verkehrsvereins Walbeck.

Seit Menschengedenken seien Mensch und Pferd miteinander verbunden, als Nutztiere in der Landwirtschaft oder als Reittiere. Im beschaulichen Walbeck zögen die Pferde seit mehr als zehn Jahren die bunt geschmückten Wagen anlässlich des Spargelfestes durchs Dorf, ohne das irgendetwas passiert wäre. Sicher seien viele Menschen, vor allem am Markt, im Spargeldorf unterwegs, von Trubel könne man indes nicht sprechen.

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Es gehe ruhig zu, es gebe Applaus für die schön geschmückten Wagen, und der Musikverein schlage auch leisere Töne an als beim Karnevalszug. "Wir vom Heimat- und Verkehrsverein sind der Meinung, man sollte hier mal schön die Kirche im Dorf lassen."

(RP)