GWS-Wohnungsbaugenossenschaft zieht Bilanz Mieten im Gelderland steigen weiter

Geldern · Explodierende Baupreise, fehlende Handwerker und höhere Zinsen wirken sich auch bei der GWS-Wohnungsbaugenossenschaft auf die Preisgestaltung aus. Trotzdem soll weiter gebaut werden, um dem Bedarf gerecht zu werden.

 Nach langer Auseinandersetzung mit dem Kreis Kleve begannen die Bauarbeiten an der Pappelstraße in Issum deutlich später als geplant. Das bedeutet Preissteigerungen von über 20 Prozent, die sich auch auf die Miete auswirken. Das Mehrfamilienhaus soll Ende nächsten Jahres fertig sein.

Nach langer Auseinandersetzung mit dem Kreis Kleve begannen die Bauarbeiten an der Pappelstraße in Issum deutlich später als geplant. Das bedeutet Preissteigerungen von über 20 Prozent, die sich auch auf die Miete auswirken. Das Mehrfamilienhaus soll Ende nächsten Jahres fertig sein.

Foto: Evers, Gottfried (eve)

Auf eine weiterhin angespannte Situation auf dem Wohnungsmarkt im Gelderland weist Paul Düllings hin. Das wirkt sich neben steigenden Kosten auf die Mieten aus: Das geschäftsführende Vorstandsmitglied der GWS-Wohnungsbaugenossenschaft betonte nach der Mitgliederversammlung im Gespräch mit unserer Redaktion, dass die Mieten für Neubauwohnungen weiter steigen. Auf dem freien Wohnungsmarkt seien bei Erstbezug Mieten von knapp zehn Euro erreicht. Düllings: „Bei entsprechend gehobener Ausstattung ist auch die Schallmauer von elf Euro mittlerweile überschritten:“ Auch die GWS müsse reagieren. Habe man bisher noch Neubauwohnungen für unter sieben Euro pro Quadratmeter auf den Markt gebracht, werde man in Zukunft bis zu 7,90 Euro berechnen müssen.