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Grundschüler lernen Artenvielfalt bei Schnitzeljagd in Geldern kennen​

Projekt des Nabu und der Klimaschutzstelle Geldern : Grundschüler lernen Artenvielfalt

Die Drittklässler der Albert-Schweitzer-Schule durften Vogelstimmen erraten und nach einer Schatzkiste suchen. Ziel war, den Kindern Obstbäume näherzubringen.

Zu einer abwechslungsreichen Schnitzeljagd auf der Streuobstwiese an der Brabanter Straße in Geldern haben die Klimaschutzsstelle der Stadt Geldern und das Nabu-Naturschutzzentrum Gelderland die Drittklässler der Albert-Schweitzer-Schule Geldern eingeladen.

Bei der knapp anderthalbstündigen Schnitzeljagd mit elf Stationen galt es für die Kinder, in kleinen Gruppen spannende Fragen zu beantworten und Aufgaben zu lösen. Hierbei lernten sie auch Wiesen- und Naturgebote kennen. Zum Beispiel, keine Abfälle in der Natur zu hinterlassen, Bäume, Sträucher und Kräuter nicht zu beschädigen oder die Wiesenbewohner nicht zu stören, indem Insekten nicht gefangen oder gejagt werden und insbesondere die Bienen an ihren Bienenkästen in Ruhe gelassen werden.

Auf der Streuobstwiese durften die Grundschüler außerdem Vogelstimmen erraten, das „Rotkehlchen“ im Baum suchen oder Schatzkisten entdecken. Zu gewinnen gab es einen Apfelsaft von lokalen Streuobstwiesen.

„Ziel der Aktion war es, den Kindern einen Zusammenhang zwischen der Artenvielfalt in einer Streuobstwiese und dem Kulturgut der Obstbäume näherzubringen“, sagt Gelderns neue Klimaschutzmanagerin Monika Quinders.

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Im Rahmen des vom Landschaftsverband Rheinland geförderten Projektes „Ausbau und Sicherung des Streuobstwiesennetzwerks im Südkreis Kleve“ wurde die Schnitzeljagd von Stefan Wallney vom Nabu-Naturschutzzentrum Gelderland mit Hilfe der Praktikantin Emilie Blomma Springer konzipiert und betreut. Organisiert wurde die Aktion mit den Grundschülern von den Mitarbeiterinnen der Gelderner Klimaschutzstelle, Monika Quinders und Doris Schreurs. „Grundschulen, die ebenfalls Interesse haben, die Schnitzeljagd auf der Streuobstwiese durchzuführen, dürfen sich gerne an uns wenden“, weist Monika Quinders auf das Angebot der Stadt Geldern hin.

Interessierte können sich unter Telefon 02831 398309 oder -308 oder per E-Mail an monika.quinders@geldern.de oder doris.schreurs@geldern.de bei der Stadt Geldern melden. Ebenso ist Stefan Wallney vom Nabu-Naturschutzzentrum Gelderland unter Telefon 02838 96544 oder E-Mail an streuobst@nz-gelderland.de erreichbar.

(RP)