Geldern: "Grenzenlos fit" auf dem Smoothie-Fahrrad

Geldern : "Grenzenlos fit" auf dem Smoothie-Fahrrad

Der Aktionstag in Walbeck präsentierte Möglichkeiten für Firmen, um Mitarbeiter gesund zu halten. Es gab eine Vielzahl von Sportübungen, die man vor Ort direkt ausprobieren konnte.

Gesunde Mitarbeiter sind effektive Mitarbeiter. Aus diesem Grund hat die Wirtschaftsförderung Geldern als Initiator, gemeinsam mit den Ausrichtern des Waldfreibads und des Reha- und Therapiezentrums Geldern van Hees, örtliche Dienstleister aus der Umgebung am Freitag zusammengebracht, um sich zu präsentieren.

"Man wird heute mit vielen Situationen und Problemen konfrontiert: Da gibt es den demografischen Wandel, denn Mitarbeiter ab 45 Jahren haben deutlich mehr Krankheitstage als jüngere. Die Belastung und der Leistungsdruck nehmen immer mehr zu und es gibt viel mehr psychologische Probleme", erklärte Benedikt Redepenning, der Betriebsgesundheitsmanagement-Experte des Reha- und Therapiezentrums.

Am Freitag im Waldfreibad feierte die Beratungsagentur "Grenzenlos fit" als Ansprechpartner seine Premiere, die Analysen rund um das Betriebsgesundheitsmanagement anbieten, um mit spezieller Planung und zielgruppenspezifischen Angeboten die Gesundheit der Mitarbeiter zu verbessern. Aus diesem Anlass schaute das Olympia-Team aus Winterberg vorbei, um die Wichtigkeit der eigenen Gesundheit zu betonen: "Wenn wir auf einen Infekt zusteuern, bleibt man vielleicht auch mal präventiv im Bett, um schnell wieder einsatzfähig zu sein", erklärte Rennrodler Robin Geuke. Denn zwei Drittel aller Mitarbeiter kommen auch zur Arbeit, wenn sie krank sind, was oft zu Unfällen, Unproduktivität und weiteren Gefährdungen führt.

"Im Nachwuchsbereich setzen wir bereits Psychologen an, die mit den Kindern reden, um einfach Problemen vorzugreifen", verriet Stützpunktleiter Sven Kästner, und Athletiktrainer Heiner Preute stimmte ihm zu: "Man muss offen über seine Probleme reden!" Einen weiteren guten Tipp hatte auch Olympiateilnehmer Alexander Gassner: "Beim Leistungssport, und natürlich generell, braucht man ein Ventil, um den Druck rauszulassen. Ich fahre dafür gerne Fahrrad und habe zwei Hunde. Doch das A und O, wenn man sich schlecht fühlt, ist natürlich Kommunikation."

Die verschiedenen Kooperationspartner, wie die Barmer GEK und die Praxis für Ernährungsberatung "Bewusst ernährt", präsentierten sich und hatten für die Unternehmen, Arbeitgeber und Arbeitnehmer vor Ort einige Aktionen dabei: Zum Beispiel führte Marvin Bick von der Barmer das "Smoothie-Fahrrad" vor, das Betriebe anfordern können: "Früher als Urmenschen waren wir immer auf der Jagd oder haben Beeren gesammelt. Wenn wir heutzutage aufwachen und direkt etwas essen, dann ist das der Körper nicht gewohnt. Beim Smoothie-Fahrrad sieht man auch direkt, wie die verlorenen Kalorien zusammenkommen und ein leckeres Getränk erschaffen. Das hilft, denn viele Menschen heutzutage verlieren die Bindung zu der Kraft, die man früher in sein Essen investieren musste."

Vom Reha- und Therapiezentrum gab es Bewegungstrainer, Rückenmuskulatur-Checks und weite Gesundheitsoptionen, um seine Mitarbeiter richtig durchzuchecken. "Man muss vor allem aus seinem Trott heraus- und von der Couch hochkommen und es gibt keine dummen Fragen, gerade im Bereich Gesundheit", so Marco J. van Hees, der Leiter des Zentrums, der abschließend meinte: "Einer meiner Mentoren hat immer gesagt: 'Stillstand ist Rückschritt und Bewegung ist Leben.' Und das versuchen wir zu vermitteln."

Mehr Informationen und Ansprechpartner zum Betriebsgesundheitsmanagement unter www.grenzenlos-fit.de.

(cnk)
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