Schnelles Internet: Glasfaserausbau in Walbeck geht weiter

Schnelles Internet : Glasfaserausbau in Walbeck geht weiter

Es gibt Gerüchte, dass die Arbeiten schon wieder beendet wurden – diesmal ohne Wiederaufnahme.

Es ist für die Anwohner eine Geschichte, die niemals zu enden scheint: Der Glasfaserausbau in den Ortschaften. Im November 2018 wurden Glasfaser-Baustellen in Walbeck, Hartefeld, Vernum und Pont gestoppt, nachdem die Arbeiter zu viele Schäden an Strom-, Wasser- und Gasleitungen verursacht hatten. Nun kursiert unter Anwohnern in Walbeck das Gerücht, dass die Arbeiten der Deutschen Glasfaser schon wieder beendet wurden – diesmal aber ohne Aussicht auf Wiederaufnahme.

Ein Nachbar berichtet von Gesprächen mit zuständigen Arbeitern, die ihre Tätigkeit in der Nachbarschaft nun beendet hätten und nicht weiterführen würden. Da sind die Arbeiten noch nicht ganz fertiggestellt. Das würde bedeuten, dass auch Kunden mit abgeschlossenen Verträgen nicht mehr an die Glasfaser angeschlossen würden.

Diese Gerüchte dementieren sowohl die Deutsche Glasfaser als auch die Stadt Geldern als Auftraggeber. „Es gibt derzeit keinen Baustopp. In diesen Tagen werden weitere Kundenanschlüsse aktiviert“, teilte Sven Schickor, Sprecher der Deutschen Glasfaser, mit. Um die Bauarbeiten und Anschlussarbeiten kümmere sich ein Generalunternehmen, das von der Deutschen Glasfaser beauftragt wurde. „In Phasen, in denen der Fokus auf der Aktivierung der Anschlüsse liegt, ist es grundsätzlich möglich, dass weniger Bauleistung sichtbar ist“, so Schickor.

Auch die Stadt Geldern bestätigt, dass der Glasfaserausbau in Walbeck wie geplant weitergeht. Aus den Aussagen eines Tiefbauunternehmens, die Arbeiten zu beenden, müsse und dürfe man nicht folgern, dass die Anschlussarbeiten vollständig ruhen, so Stadtsprecher Herbert van Stephoudt. „Selbstverständlich sind wir daran interessiert, dass der Glasfaser-Ausbau weitergeführt wird. Wir sind aktuell dazu mit Vertretern der Deutschen Glasfaser im Gespräch“, sagte van Stephoudt.

Im November 2018 hatte die Stadt Geldern die Arbeiten wegen mehrerer Schäden an anderen Leitungen auf Eis gelegt, 300 Haushalte waren von der Verzögerung betroffen. Zwei Monate später wurden die Arbeiten wieder aufgenommen, die Tiefbau-Arbeiten fortgesetzt. Die Lösung damals: Der Bautrupp des beauftragten Unternehmens Volker Wessels Telecom wurde ausgetauscht. Zudem sollte der Ausbau mit mehr „Sorgfalt und Aufsicht“ betreut werden. Die Qualität des Ausbaus bewege sich seitdem „stabil auf einem sehr guten Niveau“, wie es von der Deutschen Glasfaser heißt.

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