Straelen: Glasfaser für Herongen und Auwel-Holt

Straelen: Glasfaser für Herongen und Auwel-Holt

In Walbeck, Hartefeld, Vernum, Pont, Kapellen und dem Landhauspark fehlen noch Interessenten.

In Auwel-Holt auf der Maasstraße 98 hat das Unternehmen Deutsche Glasfaser die Verteilerstation, den sogenannten PoP (Point of Presence), aufgestellt. Die Station bildet den Grundstein für die Verlegearbeiten, denn von dort gelangen die Glasfaserleitungen in die Haushalte. Weitere Unterverteiler werden in den nächsten Wochen eingerichtet. Mit den Bauarbeiten in den einzelnen Straßen wird in den kommenden Wochen begonnen.

In Herongen ist die Planungsphase beendet. In Kürze startet dort der Tiefbau für das Glasfaserprojekt. Der PoP wurde bereits im Juli auf der Niederdorfer Straße 4 aufgestellt. Die Deutsche Glasfaser weist darauf hin, dass es im Rahmen der Tiefbauarbeiten zuweilen notwendig ist, geöffnete Stellen in Asphalt oder Pflasterung provisorisch zu schließen, da diese eventuell ein weiteres Mal aufgenommen werden müssen. Die Bauprozesse geschehen in enger Zusammenarbeit von Bauleitung und Stadtverwaltung. Besteht Ausbesserungsbedarf, kümmert sich die Bauleitung unverzüglich um die Bearbeitung. Die Bewohner eines Ausbaubereichs werden am jeweiligen Wochenende vor Baubeginn informiert.

Für den Glasfaser-Ausbau in Walbeck, Hartefeld, Vernum, Pont, Kapellen und dem Landhauspark fehlen laut deutsche Glasfaser noch Interessenten, um auf die gewünschte Nachfrage von 40 Prozent der Haushalte zu kommen. Der Stichtag ist der 19. Februar. Gemäß aktuellen Stand würden in Pont noch 92 Verträge benötigt, in Hartefeld 117, 19 im Landhauspark, 24 in Vernum, 228 in Walbeck und 145 Verträge in Kapellen. "Es ist nicht ungewöhnlich, dass die Bürger zum Ende der Nachfragebündelung einen sensationellen Endspurt hinlegen", sagt Projektleiter Dietmar Rotering.

Tim van Hees-Clanzett, Wirtschaftsförderer der Stadt Geldern, appelliert an die Einwohner: "Nutzen Sie jetzt die Chance, Ihren Ort nach vorne zu bringen." Im Rahmen des geplanten kreisweiten Breitbandausbaus würden lediglich die Außenbereiche der Ortschaften berücksichtigt, weil die Bandbreite dort so gering sei. "Es handelt sich um zwei verschiedene Projekte. Werden die 40 Prozent bei der Nachfragebündelung von Deutsche Glasfaser nicht erreicht, wird der gesamte Ortskern nicht ausgebaut. Das sollten die Bürger bei Ihrer jetzigen Entscheidung beachten", heißt es seitens der städtischen Wirtschaftsförderung. Bei einem Scheitern der Nachfragebündelung werde es auf lange Sicht keinen Ausbau der Glasfaserinfrastruktur geben.

Verträge können sowohl online unter www.deutsche-glasfaser.de, in den Servicepunkten von Deutsche Glasfaser sowie bei Radio Fernsehen Quinders in Walbeck abgeschlossen werden.

(RP)