Issum: Gesang und Tanz bringen in Issum Menschen einander näher

Issum: Gesang und Tanz bringen in Issum Menschen einander näher

Die sieben Flaggen am Issumer Standort der Ophardt-Hygienetechnik im Gewerbegebiet stehen für die sieben Länder, in denen die auf dem Gebiet innovativer Spendersysteme und Komplettlösungen zur Händehygiene führende Firma vertreten ist: Amerika, Belgien, Deutschland, Irland, Kanada, Philippinen, Schweiz.

Ganz andere Länder und kulturelle Vielfalt waren beim Fest "Issum singt und tanzt" angesagt.

"Unter dem Motto '1001 Nacht' wurde tags zuvor schon wegen einer Kundenveranstaltung auf dem Mitarbeiterparkplatz ein komfortables Zelt aufgebaut und orientalisch eingerichtet", erklärte Claudia Titze-Lange, Leiterin des Compliance-Campus, dem Ophardt-Übungskrankenhaus. Und weil eine Flüchtlingsunterkunft zur Nachbarschaft gehört, gab es die Idee, die zum dritten Mal stattfindende Veranstaltung "Issum singt" um das Tanzen zu erweitern. Neben ländertypischen Tanzaufführungen konnten die leider nur wenigen Besucher auch die Musik genießen und mitsingen.

  • Issum : Kulturelle Vielfalt bei "Issum singt und tanzt"

Mit-Initatorin des besonderen Abends war Ilona Steinhauer von der Gemeinde Issum. Chorleiter und Musiklehrer Quintus N. Sachs spielte das E-Piano und führte durch das Programm. Den kurdischen Tanz "Sorani" leitete Rezgar Ibrahimzadeh ein mit einem weißen Tuch, das er mit der rechten Hand in der Luft drehte. An seine linke Hand schlossen sich zahlreiche Tänzer an, die sich wie eine Schnecke als Polonaise nach innen drehten. Die Armenierin Irina Hayrapetyan erfreute das Publikum mit ihrem Gesang "Hayeren Yergenk", bei dem dank der vorbereiteten Textzettel mitgesungen werden konnte. Genauso wie bei "Tello" aus Aserbaidschan, das Sadaget Garamanova vorsang und zum Ohrwurm wurde, weil sich auch immer wieder Kinder ans Mikrofon trauten und von vorne anfingen. Irina freute sich, dass auch der von ihr vorbereitete armenische "Lorke" mitgetanzt wurde. Zum "Turu Turu" aus Guinea, präsentiert von Kadiatou Diallo, merkte Quintus im Johnny-Cash-T-Shirt an, dass er dem deutschen Disco-Tanz nahekommt. Mit den ukrainischen Liedern "Tremay" und Ukrainia" brachte Maria Reshetnik eine zauberhafte Stimmung ins Zelt. Beim "Yalli" waren leichter Hüftschwung und Schultereinsatz gefragt. Und weil es so viel fremdländische Auftritte gab, trauten sich die Töchter von Besucherin Karin-Schoenen-Schragmann, Clara (17) und Esther (20), mit dem Nena-Hit "99 Luftballons" ans Mikrofon.

Das Grillbüfett von Müllers Tag-und-Nacht-Catering aus Wesel wurde wegen des Ramadan auch nach Sonnenuntergang noch angeboten.

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