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Geldern und Straelen haben sich auf weniger Busverkehr verständigt

Stadtlinienverkehr wird eingeschränkt : Busse fahren erst mal im Ferienmodus

Geldern und Straelen haben sich wegen der Pandemie auf eine Reduzierung der Fahrpläne verständigt. Stattdessen können zum Teil Taxi-Busse geordert werden.

(RP) Wenn der Präsenzunterricht ausfällt, müssen auch keine Schulbusse fahren. Deshalb wird der Stadtlinienverkehr zwischen Geldern und Straelen ab Montag bis voraussichtlich Sonntag, 14. Februar, auf den Ferien-Fahrplan umgestellt. Betroffen sind die Linien 35 (Geldern-Walbeck-Auwel-Holt-Straelen) und 69 (Geldern-Straelen-Herongen).

Heinz-Theo Angenvoort von der Gelderner Stadtverwaltung: „Wir müssen ohnehin feststellen, dass die Busse seit dem Ende der Weihnachtsferien meist leer unterwegs sind. Wegen der aktuellen Verlängerung der Pandemie-Maßnahmen stellen wir auf den Ferienfahrplan um und sparen damit erhebliche Kosten.“

Außerdem haben sich beide Städte mit dem Verkehrsunternehmen Niag/Look auf weitere Reduzierungen des Fahrplans verständigt. Im Stadtgebiet Geldern werden auf den Stadtlinien 1, 2 und 3 keine Busse eingesetzt. Fahrten zur jeweiligen Fahrplanzeit sind nach telefonischer Anmeldung mit Taxi-Bussen möglich. Auf den Stadtlinien 4, 5, 6, 7 und 8 finden keine Fahrten statt. Die Stadtlinie 9, „De Geldersche“, fährt weiterhin nach normalem Fahrplan. Die Stadtlinie 10, auf der ohnehin nur Fahrten mit dem Taxi-Bus vorgesehen sind, bedient weiter ihren Linienweg und den gewohnten Fahrplan. Bestellt werden müssen die Taxi-Busse spätestens 30 Minuten vor der gewünschten Fahrplanzeit unter Telefon 02831 398765.

In Straelen übernehmen Taxi-Busse die Stadtlinien 61 bis 68. Erforderlich ist eine telefonische Bestellung spätestens 30 Minuten vor der geplanten Abfahrtszeit unter Telefon 02834 702300. Als gemeinsame Träger bieten die Städte Geldern und Straelen für die Linien 35 und 69 ebenfalls Taxi-Busse an, die bis spätestens 30 Minuten vor der Fahrplanzeit unter Telefon 02841 8822444 bestellt werden müssen. Schüler aus der Notbetreuung können die Taxi-Bus-Fahrten in Anspruch nehmen oder andere Linien benutzen. Die Linien des regionalen Busverkehrs fahren weiter nach dem Fahrplan für Schultage.

(RP)