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Geldern: So fällt die Bilanz von "Heiß auf Eis" aus

Gelderner Winterevent beendet : So fällt die Bilanz von„Heiß auf Eis“ aus

Das Winterevent auf dem Gelderner Marktplatz ist beendet. Das Fazit der Beteiligten fällt positiv aus, die Eisbahn wurde sehr gut angenommen. Für 2020 haben die Betreiber bereits einige Veränderungen geplant.

Ein letztes Mal konnten die Gelderner am Sonntag – bei bestem Wetter – auf dem Marktplatz einen Glühwein schlürfen, eine Bratwurst essen oder ihre Runden auf der Eislaufbahn drehen. „Heiß auf Eis“ ist nach 24 Tagen beendet.

„Die Beteiligten waren mit der Resonanz sehr zufrieden“, teilte Stadtsprecher Herbert van Stephoudt mit. So nutzten mehr als 1100 Schüler die Möglichkeit, auf der Eisbahn kostenlos auf Schlittschuhen ihre Runden zu drehen. „Ein neuer Rekord“, wie van Stephoudt sagt. Die Eisbahn war in diesem Jahr erstmals überdacht – das Zelt mag nicht besonders schön sein, war angesichts des vielen Regens aber sinnvoll. „Das Dach hat sich wirklich bewährt“, sagte Dennis Degen, Mitarbeiter bei der Veranstaltungsfirma Eventura, die die Eisbahn erstmals betrieb, am Sonntag. Die Auslastung habe gestimmt. „Im Durchschnitt waren pro Tag 100 bis 150 Personen auf der Eisbahn“, sagte er. Für 2020 gebe es auch bereits Ideen, die Eisbahn noch attraktiver zu gestalten. „Wir wollen aber noch nicht zu viel verraten“, sagte Degen.

Sowohl beim Eisstockschießen als auch beim Bierkasten-Curling waren die Wettbewerbe in diesem Jahr ausgebucht. Im kommenden Jahr ist von den Veranstaltern angedacht, das Finale möglicherweise auf einen Freitagabend zu legen. So könnte samstags die freie Eislaufzeit für Familien erweitert werden. Vereinzelte Beschwerden hatte es gegeben, weil ein Gastronom den Betrieb bereits vor dem Schließen der Eisbahn eingestellt hatte. Um solche Situationen zu vermeiden, soll es im nächsten Jahr eine „Last Order“ geben, wie die Organisatoren mitteilten. Also einen rechtzeitigen Aufruf, ob jemand noch etwas zu Essen möchte.

Die Bühne, auf der verschiedene Musiker auftraten, hatte erstmals ihren Platz ganz nah am Geschehen. „Unser Ziel ist es, den Künstlern im nächsten Jahr eine größere Bühne zur Verfügung zu stellen“, sagt van Stephoudt. Für die Ausstattung der Sitzgelegenheiten waren die Gastronomen verantwortlich. „Das Mobiliar und auch die üppigen Dekorationen und die zusätzlichen Beleuchtungen, die die Schausteller mitgebracht hatten, haben mich begeistert“, sagt Organisator und Kulturamtsleiter Rainer Niersmann. „Hier wurden keine einfachen Biertische aufgestellt, sondern sehr stabile Konstruktionen, die noch dazu mit dekorativen Aufbauten versehen waren. Mein Eindruck war, dass die Leute sich dort sehr wohlgefühlt haben.“

Angelique Bruch, Betreiberin der Getränkestands, hat es genauso empfunden. „Es lief sehr gut in diesem Jahr“, sagte sie. Im vorigen Jahr sei die Bilanz schon gut ausgefallen, „dieses Jahr war es noch besser“, sagt Bruch. „Wir merken, dass ,Heiß auf Eis´ jedes Jahr besser angenommen wird.“ Für 2020 gebe es auch bereits Pläne. „Wir wollen in kleine, urige Hütten investieren, die Gruppen oder auch Firmen für Feiern mieten können“, sagt Bruch.