Geldern: Gebühren steigen in Geldern leicht - Änderungen bei der Hundesteuer

Geldern: Gebühren steigen in Geldern leicht - Änderungen bei der Hundesteuer

Die Müllgebühren sollen in Geldern im kommenden Jahr um ein paar Euro steigen. Für eine 120-Liter-Restmülltonne werden dann 88,46 Euro fällig statt 85,77 Euro, bei 240 Litern sind es 162,56 statt bisher 157,59 Euro. Bei der Papier-Abfuhr werden ein paar Cent weniger fällig, beim Biomüll wird's gut 1,40 Euro teurer.

Das heißt nach der Rechnung der Stadtverwaltung: Der Gelderner "Musterhaushalt" mit einer 120-Liter-Restmülltonne und 200 Kilogramm Restmüll sowie mit einer Papier- und einer Biotonne mit jeweils 240 Liter Volumen müsste demnach im kommenden Jahr 304,04 Euro zahlen, nicht mehr 300,13 Euro. Auch die Kanalgebühren erhöhen sich leicht. "Ein Musterhaushalt mit 100 Kubikmeter Frischwasserbezug müsste demnach acht Euro mehr bezahlen", rechnet die Verwaltung vor. Die Regenwassergebühr erhöht sich ebenfalls um fünf Cent auf 1,09 Euro pro Quadratmeter. Die Entsorgung von abflusslosen Gruben wird um 31 Cent pro Kubikmeter teurer, bei Kleinkläranlagen sind es 1,41 Euro mehr.

Eine Veränderung ist zudem für die Hundesteuern vorgesehen. Ab 2018 gibt es nicht mehr generell eine Steuerbefreiung für Hunde aus Tierheimen, sondern nur noch, wenn die Tiere aus einem Gelderner Tierheim stammen. Diese Befreiung gilt dann für zwei Jahre statt, wie bisher, für ein Jahr. "Diese Regelung soll die Motivation fördern, Hunde aus Gelderner Tierheimen auszuwählen", führt die Verwaltung aus. Die hiesigen Einrichtungen sollten dadurch entlastet werden.

Für Hüte-Hunde, die zur Bewachung von - beispielsweise - Schafherden eingesetzt werden, oder für Hunde von Forstbeamten wird die Steuerbefreiung gestrichen.

Der Stadtrat beschließt am heutigen Donnerstag über die Themen. Die Sitzung beginnt um 17 Uhr im Bürgerforum am Issumer Tor.

(szf)