Issum: Gasteltern für Gomel-Kinder werden dringend gesucht

Issum: Gasteltern für Gomel-Kinder werden dringend gesucht

Durch die Reaktorkatastrophe in Tschernobyl am 26. April 1986 wurde die Gegend um die weißrussische Stadt Gomel stark in Mitleidenschaft gezogen. Nach wie vor leidet die Bevölkerung unter den Folgen der Katastrophe. Es werden deshalb weiterhin Kinder aus den belasteten Regionen zu einem Aufenthalt in einer unbelasteten Umgebung gebracht, damit sie sich erholen können und eine bessere Perspektive für ihr Leben bekommen.

Auch in diesem Jahr möchten Mitglieder des Kinderhilfswerks Gomel wieder zwei Gruppen einladen. Die Termine sind für Gruppe 1: Donnerstag, 21. Juni, bis Freitag, 13. Juli, und für Gruppe 2: Donnerstag, 12. Juli, bis Freitag, 3. August. Anmeldeschluss für die Ferienaktion ist Mittwoch, 28. Februar. Die Kinder, die im Alter zwischen acht und 14 Jahren sind, wohnen während ihres Aufenthalts in Deutschland bei Gastfamilien. Das Kinderhilfswerk organisiert während dieser Zeit einige attraktive Aktionen, an denen die Kinder teilnehmen können. Die Kosten für die Reise, für Visa und Versicherungen übernimmt das Kinderhilfswerk. Darüber hinaus stehen Dolmetscherinnen und eine Ärztin speziell für die Kinder zur Verfügung.

Wer ein Kind oder mehrere Kinder bei sich aufnehmen kann, oder auch eine Dolmetscherin, oder wenn wer weitere Informationen benötigt, kann sich an den Vorsitzenden Manfred Hainke wenden, Telefon 02835 92672, E-Mail: manfred.hainke@gomel.de. Ein Anmeldeformular gibt es auf der Internetseite des Kinderhilfswerkes unter www.gomel.de.

(RP)
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