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Fünf Künstler gestalten im alten Wasserwerk in Wachtendonk neue Kunst

Wachtendonk : „Work in Progress“ im alten Wasserwerk in Wachtendonk

Im alten Wasserwerk in Wachtendonk kann Künstlern ab Samstag, 13. Juli, bei der Arbeit über die Schulter geschaut werden. Eine Woche lang treffen sich Künstler aus Geldern, Rheinberg, Aachen, Krefeld und Bad Honnef am Fliethweg 44 zu „Work in progress“.

Mit dabei sind Dagmar Irma Dähnert (Malerei, Druck, collagen), Gerda Lipski (Malerei), Eliana Schwarzenberg (Malerei, Zeichnung), Alfons Thesing (Skulptur und Objekte) und Nanni Wagner (Malerei, Objekte).

Das alte Wasserwerk wird von den Künstlern als inspirierender Ort genutzt. Die Besucher profitieren davon und können unterschiedliche Künstler-Gewerke bestaunen und an den Experimenten der Gruppe teilhaben. Besucher können während der Arbeitsphase mit den Künstlern ins Gespräch kommen. An den letzten beiden Tagen werden die Arbeitsergebnisse der Öffentlichkeit präsentiert. Die Ausstellungstermine im alten Wasserwerk sind am Samstag, 20. Juli, von 16 bis 18 Uhr und am Sonntag, 21. Juli, von 12 bis 18 Uhr.

Am Sonntag ab 12 Uhr versuchen die Musiker Arnd Koukal und Frank Preuß im Rahmen der Ausstellung mit ihren Siquire, Klangschalen, Vibraklavier und Trommeln Klangspuren im Wasserwerk hörbar zu machen. Im musikalischen Miteinander sollen sich unterschiedliche Töne übereinander lagern und somit die akustische Dichte im Raum erhöhen, ganz ähnlich einer Skulptur. „Das Ganze ist ein Experiment, auf das sich die Künstler einlassen wollen“, heißt es von den Initiatoren. „Keiner hat jetzt schon eine feste Vorstellung davon, was dort entstehen wird. Eine Inspiration könnte der Charme des alten Gebäudes sein, eine weitere, die ländliche Umgebung und natürlich ganz spannend, wie die Künstler, die sich zum Teil erst noch kennen lernen müssen, miteinander agieren und reagieren.“ Besucher können Teil dieses spannenden Entstehungsprozesses sein.