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Fraktionen in Issum mit Arbeitskreis für Radler-Verkehrssicherheit

Kommunalpolitik in Issum : Arbeitskreis für mehr Sicherheit von Radfahrern

Auf Vorschlag der Issumer Grünen bilden die Fraktionen einen Arbeitskreis zum Thema „Mehr Sicherheit für Radfahrer in Issum“. Gemeinsam mit Eckehard Lüdke vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) wolle man die Ortschaften der Gemeinde genau betrachten.

Großen Anklang fand der Vorschlag der Issumer Grünen bei allen anderen Fraktionen, einen Arbeitskreis zum Thema „Mehr Sicherheit für Radfahrer in Issum“ zu bilden.

Gemeinsam mit Eckehard Lüdke aus Kevelaer vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) wolle man die Ortschaften der Gemeinde Issum genau betrachten, um in Zukunft nicht nur über Einzelmaßnahmen zu diskutieren, erklärt Frank Schulmeyer von den Issumer Grünen die Idee hinter der Gesamtbetrachtung. Michaela Peters von der CDU regte an, dass auch ein Mitarbeiter der Verwaltung sich dem Arbeitskreis anschließen sollte. Parteikollege Gerd Stenmans warnte vor den Kosten, wenn in Zukunft viele Maßnahmen angegangen werden müssten, und nannte als Beispiel die Sanierung der Fleuthbrücke, die mit 166.000 Euro kalkuliert wird. „Ich sehe das als Investitionen in die Sicherheit der Fahrradfahrer“, sagte Brigitte Viefers von der FDP.

Der Issumer Eckehard Scheurer, der nach einem Unfall mit Todesfolge eines Bekannten an der Fleuthbrücke die Sanierung vorangetrieben hatte, freut sich über das Engagement der Parteien. „Sehr lobenswert“, sagt er über die Zusammenarbeit aller Parteien in Sachen Verkehrssicherheit. Er ist sich sicher, es werden einige Sachen gefunden, die zu ändern sind, um das Leben der Radfahrer zu verbessern. Nachdem es zwei Todesfälle in Zusammenhang mit der Brücke gab, machte Eckehard Scheurer auf die Missstände aufmerksam und brachte den Stein bei Politik und Verwaltung ins Rollen. Die Brücke wird großräumig saniert. Das Kopfsteinpflaster kommt weg, weil es gerade bei Nässe zu einer rutschigen Angelegenheit wurde. Außerdem wird ein Parkplatz entfallen. Die Sanierung der Fleuthbrücke in eine fahrradfahrerfreundliche Version wird allerdings teurer als erwartet. Bisher standen dafür 100.000 Euro zur Verfügung, kürzlich mussten noch einmal 66.000 Euro bewilligt werden. Die Verwaltung begründet das unter anderem mit der aktuellen Materialknappheit. Die Preise für Baumaterial steigen.