Gotteshaus in Herongen Die alte Amandus-Kirche wird im Dorf gelassen

Herongen · Die Kirchengemeinde St. Marien hat das Gebäude samt Grundstück an einen noch zu gründenden Förderverein verkauft. Der symbolische Kaufpreis beträgt ein Euro. Die Heronger haben viele Ideen, wie die alte Kirche weiter genutzt werden kann.

 Norbert Holzweiler (l.) und Peter Heykamps hoffen, dass viele in den Förderverein eintreten.

Norbert Holzweiler (l.) und Peter Heykamps hoffen, dass viele in den Förderverein eintreten.

Foto: Klatt

Peter Heykamps und Norbert Holzweiler wirken erleichtert. „Die alte Amandus-Kirche bleibt im Dorf“, sagen sie. Und sind dankbar dafür, dass der Kirchenvorstand von St. Marien Wachtendonk-Wankum-Herongen die Weiternutzung des Gebäudes mitten in Herongen möglich gemacht hat. Denn einstimmig beschloss das Gremium, die seit dem 14. Jahrhundert errichtete Kirche samt Grundstück an einen noch zu gründenden Förderverein zu verkaufen – für den symbolischen Preis von einem Euro. Damit ist die Chance gegeben, die alte Kirche weiter mit Leben zu füllen. Und damit auch den Heronger Ortskern.