Wachtendonk: Festliche Klänge von 55 "Lyra"-Musikern

Wachtendonk: Festliche Klänge von 55 "Lyra"-Musikern

Der Wachtendonker Musikverein spielte anderthalb Stunden in der vollen St.-Michael-Kirche.

Der Musikverein "Lyra" Wachtendonk lud am Sonntag zum traditionellen Adventskonzert in die St.-Michael-Kirche in Wachtendonk ein. Bereits beim Einspielen der gut 55 Musiker bildeten sich von den Kirchtüren erste Besucherschlangen. Als das anderthalbstündige Konzert um 17 Uhr startete, war die Kirche voll besetzt.

"Lyra"-Vorsitzender Stefan Hoffmann war zufrieden mit der Resonanz: "Schön, dass Sie alle da sind, schön, dass das Haus wieder voll ist." Wie in den vergangenen Jahren eröffnete die Bläserklasse, diesmal unter der Leitung von Christian Leupers, den musikalischen Reigen. Die Kinder der dritten und vierten Klasse der Grundschule zeigten gute Leistungen bei traditionellen Weihnachtsliedern wie "Lasst uns froh und munter sein." Hoffmann: "Die Bläserklasse ist ein sehr wichtiger Bestandteil, denn daher bekommen wir unseren Nachwuchs, den wir sehr nötig haben."

Danach ging es eine Stufe weiter, denn die Jugendgruppe der Musik im Alter bis 18 Jahre zeigte ihr Können. Larissa Hartjes erzählte in einer Kurzfassung das Märchen von Cinderella, das mit passender Musik untermalt wurde. "Eine kleine Weihnachtsfantasie" präsentierte Klassiker wie "Oh, Tannenbaum" und "Vom Himmel hoch".

Im Anschluss übernahm das Hauptorchester, das ebenso wie die Jugendgruppe das Weihnachtskonzert zum ersten Mal unter der Leitung des neuen Dirigenten Helmut Heister spielte. Mit der "Feuerwerksmusik" von Georg Friedrich Händel ging es klanggewaltig los. Danach wechselten sich besinnliche Stücke wie der Choral "Halleluja" aus dem Weihnachtsoratorium mit fröhlichen Stücken wie "Santa Claus is coming" ab.

Besonders abwechslungsreich wurde das Konzert durch die besinnlich-lustigen Texte, die Hartjes zwischen den Stücken vortrug. Das Konzert klang mit "It's Christmas", einem Medley für Orchester, mit Weihnachtsklassikern aus.

Alle Beteiligten freuten sich über den begeisterten und lang anhaltenden Applaus des Publikums. Hoffmann resümierte: "Der Musikverein ist immer da und wird immer da sein."

(ym)