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Fest "Stroelse Sommer" in Straelen war Neustart nach Corona-Pause.

Großveranstaltung : So lief Straelens neues Stadtfest

Drei Tage lang wurde unter dem neuen Namen „Stroelse Sommer“ für alle Altersgruppen etwas geboten. Die Innenstadt war immer gut gefüllt. Das Hauptprogramm lief auf dem Marktplatz ab.

Das Wetter hätte nicht besser sein können: Es gab drei Tage Sonnenschein für das erste Stadtfest, den „Stroelse Sommer“, nach der Corona-Pause. Auf die Gäste wartete ein unterhaltsames Programm, das für alle etwas zu bieten hatte. Die Eröffnung mit dem Fassanstich nahm am Freitagabend Bürgermeister Bernd Kuse vor. Ihm assistierte das 10. Straelener Blumenmädchen Marie van Bebber. Drei Fass Bier und zahlreiche Party-Snacks standen für das Publikum bereit. Die Moderation an allen drei Tagen übernahm Andreas Gey. Mit seinen launigen Sprüchen hatte er stets die Aufmerksamkeit der Stadtfestbesucher.

Der musikalische „Eisbrecher“ an diesem Abend war die Band „Ego Echo“. Sie legte mit ihren rockigen Stücken den Grundstein. Die folgenden „Red Cups“ machten den Eröffnungsabend perfekt.

 Die Tische in den Gaststätten waren bei schönem Wetter voll besetzt.
Die Tische in den Gaststätten waren bei schönem Wetter voll besetzt. Foto: Evers, Gottfried (eve)

Den Samstag ließen die Straelener langsam angehen. Ab 16 Uhr gab es auf der großen Bühne wieder Musik. Der Straelener Musikverein „Cäcilia“ brachte sein breites Repertoire zu Gehör, von Eric Claptons Layla bis Rosamunde war alles dabei. Die Coverband „Second Edition“ ließ Füße wippen und Hüften schwingen. Sie schmetterte ihr Lebensmotto „It‘s my life“ in den Abendhimmel. Auf dem allmählich voller werdenden Markt trieben die „Reprophonics“ mit eigenen Songs und gekonnten Versionen von vor allem deutschen Pop-Hits die Stimmung weiter in die Höhe. Den glänzenden Schlusspunkt setzte die Kölner Band „Decoy“ mit einer zweistündigen Non-Stop-Show sowie Deborah Lee und Daniel Vorholt in sängerischer Höchstform. Von aktuellen Top-40-Hits über Eurodance bis zu Coldplay und AC/DC war alles dabei. „Es war ein mega-toller Abend. Friedlich, freundlich, mit feierwilligen Menschen. Einfach gut.“ So resümierte Organisator Simon Hoffmanns vom Stadtmarketing Straelen die ersten zwei Tage. 

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Über dem ganzen Geschehen kreiste der Helikopter, den Winfried Claaßen organisiert hatte. Die Rundflüge waren ruck-zuck ausverkauft. Sehr zur Freude des Organisators. Gingen doch von jedem Ticketkauf zehn Euro an einen sozialen Zweck. Beispielsweise an die Tschernobyl-Hilfe oder an Hilfsprojekte für ukrainische Kinder.

 Die Miniaturausgabe der „Grünen Couch“ war ein beliebter Fotopunkt.
Die Miniaturausgabe der „Grünen Couch“ war ein beliebter Fotopunkt. Foto: Evers, Gottfried (eve)

Der Sonntag stand im Zeichen der Familie. Nach einer ökumenischen Messe folgte auf der Marktbühne der Frühschoppen, gestaltet von der „Big Band 4 Fun“. Leander Rosche präsentierte Deutsch-Cover-Rock. Den Abschluss des Musikprogramms auf dem Markt übernahm die Klever Brass-Band „Querbeat“. In den Straßen tummelten sich die Besucher an den Ständen, die Modisches und Praktisches verkauften. Lily Belen, die niederländische Floristenmeisterin, zauberte auf der kleinen Bühne der Kreuzrinne floralen Schmuck. Zauberer Christian ließ Kinder staunen. Auf dem Kirchplatz hatte man die Grüne Couch als Hüpfburg aufgebaut, und das kleine Modell stand, mit einer bunten Blumengirlande dekoriert, auf dem Marktplatz als Selfie-Point.

Die Innenstadt war stets gut gefüllt, in den Lokalen war ein freier Platz eine Seltenheit. Beim verkaufsoffenen Sonntag konnte man flanieren. Die neue Bezahlmethode Straelen-Card war nach einem Tag vollkommen akzeptiert.