Nach Kritik der CDU: Ferienhaussieldung Eyller See: Anlieger danken der BVK

Nach Kritik der CDU : Ferienhaussieldung Eyller See: Anlieger danken der BVK

In die politische Debatte um die Ferienhaussiedlung am Eyller See schalten sich jetzt auch die Betroffenen selbst ein. Udo Schipior erklärte für die Interessengemeinschaft Wohnpark Eyller See: „Wir, die Betroffenen, müssen einfach und ohne noch Öl ins Feuer gießen zu wollen Stellung beziehen und für die BVK im wahrsten Sinne des Wortes Partei ergreifen.

Gerade die Bürgervereinigung Kerken hat sich in der bereits seit über zehn Monaten schwelenden Auseinandersetzung um das Dauerwohnrecht in unserer Siedlung das B für Bürger oder bürgernah mehr als redlich verdient.“

Die CDU-Fraktion hatte im Gespräch mit unserer Redaktion betont, sie wolle den Anliegern helfen. Dafür nutze sie ihre Kontakte zu Kreis, Land und Bund. Man könne aber keine Wunder versprechen. Andere Fraktionen würden den Betroffenen dagegen „Sand in die Augen streuen“. Darauf hat die BVK „sehr erbost“ reagiert und erklärt, nur sie habe sich dafür eingesetzt, dass der Rat das Thema behandelt und in Sachen Regionalplan im Sinne der Anwohner Stellung nimmt.

Schipior: „Zu keiner Zeit wurden uns falsche Hoffnungen gemacht oder Sand in die Augen gestreut. Seitens der BVK wurde das Thema immer objektiv, sachlich orientiert und mit allen Chancen und auch Risiken für uns diskutiert. Der für uns immens wichtige Antrag zur Änderung des Landesentwicklungsplanes kam letztlich nur durch den Eilantrag der BVK fristgerecht zustande.“ Der Erlass des Wirtschaftsministeriums habe bereits seit April vorgelegen. Trotz mehrfacher Erinnerungen wäre die Antragstellung ohne die BVK „schlichtweg verschlafen worden“. Schipior abschließend: „Dieses Engagement in unserer existenzbedrohenden Situation hätten wir uns auch von den großen politischen Fraktionen im Rat gewünscht.“