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FDP Issum stellt Antrag für Corona-Hilfen

Wirtschaftsförderer soll aktiv werden : Issums FDP will schnelle Hilfen für Kleinunternehmen

Die Auswirkungen der Corona-Krise sind allenthalben zu spüren. Auch in der heimischen Wirtschaft leiden besonders die Kleinunternehmen und Solo-Selbständigen unter teils vollständigem Auftragsausfall.

Der Kreis Kleve hat ein Hilfsprogramm mit einem Volumen von zwei Millionen Euro zur Abfederung dieser Folgen aufgelegt. Damit will der Kreis vor allem den Betrieben helfen, die von den Bundes- und Landesmitteln nicht oder nicht ausreichend unterstützt werden. Wichtig ist eben, dass nach der Krise möglichst alle Betriebe wieder ihre Arbeit aufnehmen können und keiner Insolvenz anmelden musste. Um sicherzustellen, dass die Möglichkeiten dieses Hilfsprogramms allen potenziell Anspruchsberechtigten bekannt sind, hat die FDP-Ratsfraktion den Dringlichkeitsantrag gestellt, dass die Gemeindeverwaltung Issum diesbezüglich die in Frage kommenden Betriebe kontaktiert und informiert. Aus Sicht der FDP ist das eine klassische Aufgabe für den Wirtschaftsförderer.

Der Antrag zeiget schnelel Wirkung: Am Montag verständigte sich die FDP-Fraktion mit der Gemeindeverwaltung verständigt darauf, dass der Wirtschaftsförderer d die federführende Wirtschaftsförderung des Kreises Kleve darauf hinweisen wird, dass offenbar nicht alle potenziell Anspruchsberechtigten die Informationen erhalten haben. Dies liege zum Teil daran, dass die Information per Post an die Betriebe gegangen ist. Da aber die geschlossen sind und die Inhaber nicht regelmäßig in ihren geschlossenen Betrieb fahren, kann es durchaus sein, dass die Informationen noch nicht bekannt sind. Der Wirtschaftsförderer der Gemeinde Issum wird seine Kollegen beim Kreis bitten, nun sicherzustellen, dass wirklich alle eventuell Anspruchsberechtigten, wenn nötig telefonisch, informiert werden.

Auch die Haushalte in den Kommunen können durch die Corona-Krise in Schieflage geraten. So zum Beispiel durch das Wegbrechen von Gewerbesteuern im laufenden Jahr. Dazu hat die Landesregierung NRW ein Kommunalschutzpaket ins Leben gerufen, um damit krisenbedingte Mindereinnahmen und Mehraufwendungen zu finanzieren. In welchem Umfang dies auf die Gemeinde Issum zutrifft, will die FDP von der Gemeindeverwaltung erfahren und hat deswegen beantragt, dass die Verwaltung den Issumer Gemeinderat dementsprechend zeitnah informiert.