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Fazit nach erstem Gelderner Gesundheitstag

Zukunft im Gesundheitswesen : Positives Fazit nach erstem Gelderner Gesundheitstag

Die Gelderner Pflegeschule MaxQ. hatte zusammen mit der Wirtschaftsförderung und dem Jobcenter zu einem Berufsorientierungstag eingeladen, um sich über die vielfältigen Möglichkeiten im Gesundheitsbereich zu informieren.

Gutes Wetter, viel Zulauf und gute Stimmung bei allen Gästen und Ausstellern – die Organisatoren des ersten Gelderner Gesundheitstags waren sich einig: „Die Veranstaltung war ein voller Erfolg“, sagt Claudia Claßen, Leiterin der Gelderner Pflegeschule MaxQ. Zusammen mit der Wirtschaftsförderung und dem Jobcenter des Kreises Kleve am Standort Geldern hatte sie die Veranstaltung, die auf dem Gelände der Pflegeschule MaxQ. an der Friedrich-Spee-Straße stattfand, ins Leben gerufen.

Ziel war es, über die vielfältigen beruflichen Möglichkeiten im Gesundheitsbereich hinzuweisen. Ob Aus-, Fort- oder Weiterbildung, Studium oder Umschulung – für all diese Bereiche standen neben den drei Organisatoren am Berufsorientierungstag fachmännische Ansprechpartner vieler Arbeitgeber und Hochschulen aus dem Gesundheitswesen vor Ort zur Verfügung, berichtet die Stadt Geldern. Insgesamt hatten sich mehr als 20 Firmen und Organisationen als Partner der Veranstaltung angemeldet. „Für die Aussteller war der Gesundheitstag eine tolle Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen“, merkt Claudia Claßen an.

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Interessierte konnten sich zum Beispiel bei Cocktails oder Grillspezialitäten beraten lassen, mittels einer VR-Brille exklusiv in Berufsbilder eintauchen, einen Alterssimulationsanzug ausprobieren, über den digitalen Unterricht im Pflegebereich informieren lassen und sich direkt mit Schülern der Pflegeschule über deren Erfahrungen austauschen.

„Erfreulich war nicht nur, dass viele Gäste gekommen sind, sondern auch genau die Zielgruppe anwesend war, die wir mit dem Gesundheitstag erreichen wollten“, sagte Claudia Claßen. Vor Ort waren Schülerinnen und Schüler, die sich zum Beispiel für eine Ausbildung interessierten (teilweise ganze Schulklassen), Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die sich nach einer Umschulung erkundigten, aber beispielsweise auch geflüchtete Menschen aus der Ukraine, die sich über die Berufschancen in der deutschen Gesundheitsbranche informieren ließen.

Interessierte, die sich für eine Umschulung interessieren, wies Jens Hauzirek vom Bereich „Arbeit und Soziales“ auch auf die finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten des Gelderner Jobcenters hin: „Kundinnen und Kunden unseres Jobcenters, die sich zum Beispiel zum Altenpfleger oder zur Altenpflegerin umschulen lassen möchten, können wir auch über die sogenannten Bildungsgutscheine unterstützen“, sagte er. Knapp 250.000 Euro an Fördermitteln des Bundes stehen dem Gelderner Jobcenter dafür in diesem Jahr noch zur Verfügung.

Angetan vom Gesundheitstag zeigten sich auch Gelderns Beigeordneter Markus Grönheim sowie Wirtschaftsförderer Lucas van Stephoudt.

Weitere Informationen zu diesem Themenkomplex gibt es unter www.maxq.net/geldern, Telefon 02831 92846009 oder pflegeschule.geldern@maxq.net.

(RP)