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Wachtendonk: Essen wie bei der Oma in Italien

Wachtendonk : Essen wie bei der Oma in Italien

Die Vinothek "Spuntini e vino" eröffnet am Freitag. Der Name ist Programm: "Häppchen und Wein".

Giovanni Malacasa und Sandra Rossmöller wollen italienische Esskultur nach Wachtendonk bringen. Aromen und Kombinationen, denen man weder im Supermarkt noch in der Pizzeria begegnet, sondern eigentlich nur in Italien - und nun eben in Wachtendonk. Essen, "wie die Großmutter ("la nonna") kocht", sagt Giovanni Malacasa. Er sollte es wissen: Seine Eltern stammen aus Sizilien. Gemeinsam eröffnen seine Lebensgefährtin und er die Vinothek "Spuntini e vino" an der - vom Namen her sehr passend - Weinstraße 5, also mitten im Ortskern.

"Originale, ehrliche, italienische Küche", verspricht Melanie Moeller, die für den Service sorgen wird: "Klassische italienische Gerichte, die man auch in Italien kriegt, wenn man da in ein kleines Café geht." In der Küche steht Manuel Maltoni, der aus Rom kommt.

Eine Reihe Leckereien, Häppchen, Pasta, Wurst, Käse, Salate soll es immer geben. Dazu: Eine Tages- oder Wochenkarte, die aufführt, was die Küche gerade Gutes hergibt. Viel Liebe haben Sandra Rossmöller und Giovanni Malacasa in die Auswahl der Weine gesteckt, haben italienische Winzer besucht, "kleine Kantinen, die wir extra ausgewählt haben", erzählt Malacasa. "Die Weine sind nicht so bekannt, so dass man die auch nicht übers Internet bekommt."

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Stolz ist er auch auf den Grappa, den die Vinothek im Angebot haben wird: verschiedene Sorten vom Produzenten Castagner. "Der hat uns absolut umgehauen", sagt Malacasa, und Melanie Moeller schwärmt: "Ganz weich, rund, mild." Und nicht zuletzt hat die Vinothek einen eigenen Gin kreiert.

Wem nach dem Probieren etwas besonders gut gefällt: Weine, Spirituosen, Öle und Antipasti werden auch außer Haus verkauft, Bestellungen sind möglich.

Das vierköpfige "Spuntini e Vino"-Team ist durch private Freundschaften verbunden. Die Inhaber Rossmöller und Malacasa haben viele Kontakte in die Gastronomie und hatten schon lange den Traum von einem eigenen kleinen Lokal. Nun erfüllen sie ihn sich quasi "nebenbei": Der 45-Jährige ist selbstständiger Bauunternehmer, die 38-Jährige ist Krankenschwester. Das Ladenlokal an der Weinstraße 5 haben sie nach ihren Vorstellungen komplett umgebaut. Es dominieren klare Linien und warme Farbtöne, Holz, Leder, die Möbel sind bequem. Über der Vinothek liegen nach wie vor die Zimmer des Hotels "Flachshaus". Zur Eröffnung am Freitag ab 17 Uhr gibt es nur eine kleinere Auswahl auf der Speisekarte, um jedem Andrang gerecht zu werden. Montagabend wird in der Vinothek in den Mai gefeiert.

(RP)