In Tansania: Ein Stückchen Geldern auf dem Kilimandscharo

In Tansania : Ein Stückchen Geldern auf dem Kilimandscharo

Lorena Kempkens und Torsten Müller gingen auf Reise und grüßen die Heimat vom Dach Afrikas in Tansania aus.

(RP) Ziele erreichen, Gipfel erklimmen – was für andere nur ein Motivationsspruch ist, das haben Lorena Kempkens aus Geldern und ihr Partner Torsten Müller jetzt wahrgemacht. Sie haben in Tansania das Dach Afrikas, den Kilimandscharo, erklommen. Beide sind begeisterte Wanderer und ihr Traum war es, einmal einen „ganz hohen Berg“ zu erwandern. Als sich gleich noch drei Freunde dem Traum anschlossen, wurde daraus Realität.

Nachdem man bereits im September gebucht hatte, wurde es im Januar ernst. „Wir haben den Januar ausgewählt, da er eigentlich der trockenste Monat des Jahres in Tansania ist“, sagt Lorena Kempkens, „aber eigentlich ist es dann ganz anders gekommen“. So wurde der beschwerliche Aufstieg über sechs Tage und durch fünf Klimazonen zum nassen Abenteuer. Gemeinsam mit drei Tourguides und 15 Trägern ging es in einer Höhe von 1800 Metern im Basiscamp los. Bei Temperaturen um die 25 Grad startete die Gruppe. Je höher sie kamen, desto  dünner wurde die Luft. Die Temperaturen fielen nachts auf bis zu minus 15 Grad. „Uns blieb förmlich die Luft weg, als wir am fünften Tag den Uhuro Point, den höchsten Punkt unserer Wanderung bei 5895 Höhenmetern erreichten und den tollen Ausblick erleben konnten“, erzählt Lorena Kempkens. „Und das war wörtlich gemeint, denn in den extremen Verhältnissen und der dünnen Luft fiel das Atmen tatsächlich schwer.“ Ein Stück aus der Heimat haben die jungen Wanderer auf ihre Reise mitgenommen. Auf dem höchsten Bergmassiv Afrikas, der auch von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt wurde, präsentierten beide eine Geldern-Fahne.