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Drei Wochen lang verzichteten Bürger in Wachtendonk auf das Auto.

Aktionstag in Wankum : In Wachtendonk große Sprünge mit dem Rad

Bei der Abschlussveranstaltung der Aktion „Stadtradeln“ herrschte in Wankum Zufriedenheit. Eine Wiederholung ist wahrscheinlich.

Zum ersten Mal beteiligte sich die Gemeinde Wachtendonk am deutschlandweiten Wettbewerb „Stadtradeln“. Mit der Kampagne sollen möglichst viele Bürger dazu gebracht werden, im Alltag Strecken mit dem Fahrrad zurückzulegen. Der Koordinator der Aktion Stadtradeln, André Grotjann aus der Abteilung Tourismus bei der Gemeinde Wachtendonk, verdeutlichte: „Das ist eine gute Sache. Sowohl für die Gesundheit als auch für das Klima.“

Die Auftaktveranstaltung zum „Stadtradeln“ in Wachtendonk fand am 7. Juli am Friedensplatz während des niederrheinischen Radwandertages statt. Am gestrigen Sonntag endete die Aktion mit dem Familientag „Fahr! Rad“ in Wankum auf der Landfriedensstraße. Höhepunkt der Veranstaltung war die Siegerehrung der Stadtradler. Bereits um 14 Uhr präsentierten Tobias Freigang aus Wankum, Timo Schulze aus Buer und Pascal Thelen aus Kempen spektakuläre Tricks auf ihren BMX-Rädern und ernteten nicht nur von den kleinen Besuchern anerkennende Blicke.

Um 15 Uhr ehrte Bürgermeister Hans-Josef Aengenendt die Stadtradler mit Pokalen, Präsentkörben und kleinen Geschenken. Franz Peeters aus dem offenen Team der Gemeinde Wachtendonk legte als Radler mit der höchsten Gesamtkilometerleistung 1247 Kilometer zurück. Andrea Sadie vom Team Muffins legte als Radlerin mit der höchsten Gesamtkilometerleistung 1244 Kilometer zurück. Als Team erradelten die „Radelnden Niers Runners“ den ersten Platz mit 3537 Kilometern. Das Team „Wir 50 plus“ wurde mit 23 aktiv Radelnden als das Team mit den meisten Teilnehmern ausgezeichnet. Damit auch alle anderen Aktiven nicht leer ausgingen, wurden viele weitere Preise unter den Teilnehmern verlost.

Den Abschluss der Veranstaltung rund ums Radfahren bildete der Auftritt von Bastian Angenheysten (Gesang) und Michael Weirauch (Gitarren, Rhythmen und Sounds) als Duo „ZweiPunkt“. Einige weitere Programmpunkte wie Cafeteria, Hüpfburg, Info-Stände und ein Verkehrsparcours für Kinder rundeten das Angebot ab.

Grotjann war zufrieden: „Wir sind stolz auf die zurückgelegten Kilometer. Da können wir im Verhältnis gesehen mit größeren Kommunen mithalten. Natürlich ist noch Luft nach oben, aber fürs erste Jahr war das schon gut.“ Wird es also auch 2020 die Aktion „Stadtradeln“ in Wachtendonk geben? Grotjann ist sich sicher: „Ja, das ist der Plan.“