Issum: Diskussion über Teil-Verkauf der Holzhäuser

Issum: Diskussion über Teil-Verkauf der Holzhäuser

Die Flüchtlinge der Gemeinde Issum waren Thema beim vergangenen Jugend-, Sozial-, Kultur- und Sportausschuss.

Die Zahl der untergebrachten Personen sind von September 2017 von 189 auf 167 im Dezember gesunken. "Wir haben mit Freude zur Kenntnis genommen, dass der Druck abnimmt", sagte Peter Schwengler von der CDU über die sinkenden Zahlen.

Für die Politiker brachte die sich entspannende Situation aber auch gleich neue Fragen. "Wann werden denn die Blockhäuser am Koetherdyck in Sevelen zurückgebaut?", wollte Schwengler wissen. Im Januar 2016 wurden dort Holzhäuser aufgebaut, um den nötigen Platz für die zugewiesenen Flüchtligen auf Gemeindegebiet zu haben. In den acht Doppelhaushälften haben 48 Personen Platz. Die Baukosten inklusive Erschließung und Einrichtung betrugen 500.000 Euro.

Bis Januar 2019 gibt es eine Baugenehmigung, die es erlaubt, dass die Holzhäuser dort stehen. Parteikollege Günter Beier stellte die Frage, ob man bei geringerer Belegung nicht schon einen Teil der Hütten abbauen könne und mit deren Veräußerung Geld zurückbekommen könne, das man zu Beginn investiert hat. "Generell ist die Überlegung gut, nur muss ich vom Stand heute her sagen: ,Machen Sie sich nicht zuviel Hoffnung, dass wir viel Geld rauskriegen'", sagte Bürgermeister Clemens Brüx. Thomas Schwolow von der Gemeinde Issum hakte an der Stelle ein: "Der Markt für Blockbohlenhäuser ist begrenzt. Ich habe meine Fühler schon ein bisschen ausgestreckt." Die Substanz sei noch 1a, von innen und von außen. Das Problem sei aber, dass sich Freizeitparks auf einen bestimmten Typ Blockbohlenhäuser festlegen. Ob die Sevelener Häuser in dieses System reinpassten, das sei fraglich.

Aus den Reihen der SPD kam die Frage nach dem Neubau der Flüchtlingsunterkunft an der Lindenau. "Die sollte doch Ende November fertig sein", wollte der Fraktionsvorsitzende der SPD, Sascha Kujath, wissen. "Es gab einige Sachen, die wir nachbessern mussten", lautete die Antwort von Susanne Hackstein von der Gemeinde Issum. Allerdings seien mittlerweile zwei Familie und ein Ehepaar in die neue Lindenau-Unterkunft eingezogen.

(bimo)